Augmented Reality Geocaching

Durch ein Video auf Youtube wurde ich auf die Möglichkeit aufmerksam mit c:geo Augmented Reality Geocaching zu betreiben. Natürlich musste das gleich ausprobiert werden.

Doch nach Installation von wikitude blieb die Auswahlmöglichkeit weg. Ein nachforschen im Internet erbrachte auch nicht den gewünschten Erfolg. Ein weiteres suchen nach Apps brachte mich auf das AR-Addon für Locus.

Locus nutze ich schon länger in Verbindung mit c:geo um z.B. Openstreetmap komfortabel auf dem Gerät abzuspeichern und zum Geocachen mit dem Handy zu verwenden. Nach Installation vom Locus AR-Addon konnte es dann losgehen. Über die gespeicherten Geocaches (alles andere entspricht ja nicht den TOU von Groundspeak) wurde dann der Menüpunkt auf Karte zeigen ausgewählt und dort dann Locus. Im Werkzeugmenü von Locus gibt es  einen neuen Unterpunkt „Augmented Reality„. Nach anwählen von diesem werden die Caches in der Erweiterten Realität angezeigt.

Noch ist das ganze zwar eher eine Spielerei, es könnten sich aber durchaus interessante Dinge für das Geocaching 3.0 daraus entwickeln. Beispielsweise eine Erweiterung von Wherigo oder virtuelle Hinweise die nur mit entsprechenden Geräten bzw. neuartigen GPSr enttarnt werden können.

 

8 Kommentare

  • Zum Schluss-Satz: Das fördert das Wettrüsten im Bereich neuester Gerätschaften. Wer kann das auf Dauer mitmachen und dementsprechend sich leisten? Ist das in unserem Hobby beabsichtigt? Kann ich mir nicht vorstellen. Dementsprechend können dann nur die Cacher diese Caches machen, welche einen Goldesel ihr Eigen nennen. Damit werden andere wieder ausgegrenzt. Manche haben sich in der Bucht vielleicht zusätzlich zum GPSr einen PDA günstig ersteigert, eine BT-Maus dazu erworben, um in den Genuss des paperless Caching zu kommen und eventl. auch Wherigo´s zu testen (so wie ich), eine weitere Aufrüstung ist dann einfach nicht mehr drin, vom finanziellen Gesichtspunkt. (Der Sprit wird auch nicht mehr billiger :cry: )

    • Ich denke nicht das es deswegen teurer wird. Wenn man die Verkaufszahlen der Smartphones anschaut besitzt bald ohnehin jeder ein Gerät das diese Technik kann. Außerdem war das ja nur ein paar Jahre weitergesponnen. Vor 10 Jahren konnte sich auch keiner vorstellen mit dem Smartphone Barcodes einzulesen, Sudokus lösen zu lassen usw.

  • @Apfeldieb: Geht das „Wettrüsten“ nicht in allen Bereichen des Geocaching voran? Da liegen zuweilen Nachtcaches, für die braucht man Lichtschwerter mit gefühlten 10tausend Lumen, da liegen Ratehaken herum, für die muss man neben Atomphysik inzwischen auch Molekularbiologie und Raumfahrtwissenschaften studiert haben. Da fallen doch ein paar Caches bei denen man die neuesten Gadgets und/oder Geräte braucht gar nicht mehr ins Gewicht.

  • Eigentlich halte ich mich ja mit Kommentaren zurück, aber jetzt kann ich nicht anders (und es ist KEINE Antwort auf den ersten Kommentar):
    1. Wer sich ein GPS für >300€ leistet braucht sich nicht in endlosen Blogs, Foren usw. beschweren wenn er nochmal x EUR ausgeben soll für Karten. Zum einen gibt es Alternativen (OpenStreetmap usw.).
    2. Wer WhereIGo machen will soll. Wir habens auch schon probiert. Ergebnis: zu zweit noch ganz nett, aber je größer die Gruppe desto mehr geht der Spaß verloren weil dann immer ein paar auf dem Display rumlesen und -klickern. Man braucht ja die abgeschlossene Cartridge oder den Code. Da das ganze eh nicht immer wirklich sauber funzt find ich es ein Gimmick, aber ansonsten eher witzlos. Für uns steht der Teamgedanke und der Spaß im Vordergrund, auch wenn manche echt schön und aufwendig gemacht sind.
    3. Dasselbe in grün für Augmented Reality und was sonst noch so kommen mag: für mich Spielerei. Wenn dann der Akku in die Knie geht (denn normale GPSer haben weder einen solch leistungsstarken Akku) oder das Ding unter Regen den geist aufgibt (schaffen bestimmt auch manche) dann wird sich wieder beschwert.
    Insofern: ein nettes Gimmick und danke an Spike fürs ausprobieren aber ich bleibe doch dabei, den Spaß zu haben indem ich traditionell die Dosen mache und mit einem GPS (ja, MIT Karte!) die Caches angehe. Und das auch, wenn man irgendwann mal Caches virtuell auch loggen kann!
    Ich will raus, spazieren gehen, wandern und dabei Spaß haben – DAS ist für mich Geocaching!
    – Just my five Cent – jeder möge denken wie ER/SIE darüber will…

  • Klingt interessant. Könntest du eine genaue Klickanleitung anfügen, damit man das mal testen kann, wenn man nicht so viel Android Erfahrung hat?
    Die Installation hab ich bereits hinter mir – nur wie es nun weitergeht, da bin ich mir nicht sicher.
    Danke

    • Also eigentlich ganz einfach. In c:geo Caches suchen bzw. gespeicherte aufrufen. Menü-Taste –> Zeige auf Karte –> Locus –> dann werden die Caches in Locus angezeigt. Dann wieder Menü-Taste –> Werkzeuge –> Augmented Reality

  • Ich hab das auch mal probiert, finde das ein spassiges Tech-Demo, jedoch einen wirklichen Sinn sehe ich darin nicht.

    Von der technischen Ausrüstung her reicht ein billiges Android-Handy, das kostet halb soviel wie ein teures (angebliches) Outdoor-GPS, also da braucht man nicht extrem aufzurüsten.

    Doch besser als mit Locus normal (oder was auch immer ihr bevorzugt) sucht man ohnehin nicht. Bei Computerspielen habt ihr auch ne Kartenansicht für die Navigation und die 3D-Ansicht, ja, die habt ihr beimn Geocaching ohnehin wenn ihr nichts auf`s Gerät schaut, da braucht man keine App.

    Was anderes wird es sein wenn man das irgendann als HeadUpDisply in ner Brille integriert hat – da bin ich dann der erste der sowas kauft. Eine Navi-Einblendung in der FAhrradbrille, das wäre schon cool!

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