Den eigenen Linkverkürzer betreiben

Yourl Link

Wer kennt sie nicht, die ewig langen Links von manchen Internetseiten? Gerade wenn man den Kurznachrichtendienst Twitter nutzt, kann ein Link schon mal die 140 Zeichen aufbrauchen. Glücklicherweise gibt es für dieses Problem Linkverkürzer wie beispielsweise goo.gl, tinyurl.com, bit.ly und viele andere.

Doch kann man den Links dahinter auch vertrauen? Meist ja, oft werden diese aber auch dazu benutzt um auf  Seiten mit Schadsoftware zu verweisen. Selbst dafür gibt es ja eine Lösung. Über unshorten.com oder unshort.me können diese Links wieder „ausgepackt“ werden.

Irgendwie umständlich hab ich mir gedacht und mich nach einer eigenen Lösung umgesehen. Fündig wurde ich auf http://yourls.org. Dort gibt es ein Opensource Linkverkürzer Script. Voraussetzung ist nur ein eigener Webserver und eine kurze Domain.

Die Vorteile eines eigenen Linkverkürzers sind schnell genannt:

  • die Domain gehört mir selbst, somit ist eine Manipulation von Inhalten nahezu ausgeschlossen
  • die Links können nachträglich geändert werden falls sich mal etwas ändern sollte
  • es gibt eine Statistik über die Klicks auf die Links
  • es ist seriöser die eigene URL als Kurz-URL zu verwenden

Da sich mein Blog im Rootverzeichnis befindet, musste ich auf die Variante zurückgreifen bei der YOURLS in ein Untervzeichnis installiert wird. Ich habe mich dabei für xy entschieden wobei natürlich auch ein Buchstaben möglich gewesen wäre. Ein verkürzter Link sieht dann jetzt so aus:

Originallink:

https://www.spike05.de/urheberrecht-bei-bildern-und-text-im-listing-beachten

Verkürzter Link:

https://www.spike05.de/xy/1

 

5 Kommentare

  • Yourls nutze ich ja auch schon ewig. Da ich mehrere Domains habe, war auch was Kurzes dabei. Aber warum hast Du denn bei Dir nicht einfach eine Subdomain wie zb. s.spike05.de genommen, das wäre ja noch einen Ticken kürzer. ;)

    Bei vielen Twitter-Clients kann man ja eigene Kürzer-Dienste einstellen und für Android habe ich auch mal eine Weile die App URLy genutzt.

  • Auf YOURLS habe ich auch zurückgegriffen. Mittlerweile gehts auch ganz gut. Nur das WP-Plugin will noch nicht.

    @Max: Die Idee mit der Subdomain ist gar nicht so blöde. Das werde ich glaube ich machen. Also nochmal von vorn, was hier ja wahrlich kein Hexenwerk und zum Glück nur minimalen Aufwand bedeutet. Copy und Paste und einmal die URL in der Config ändern. Danach reinstall. Fertig.

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