Die Lager sind gespalten! Bildrechte bei GC

Manchmal surfe ich in der Mittagspause einfach so im Internet. Heute hat es sich nicht vermeiden lassen mal wieder auf Seiten vorbeizuschauen die ich schon länger nicht mehr besucht habe. Dabei fiel mir eine Diskussion auf bei der es um Bildrechte der eigenen eingestellten Bilder bei Groundspeak geht. 

Dazu gibt es jetzt zwei Feedbackvorschläge. Im ersten wird gefordert die Logbilder vor Suchmaschinen zu schützen. Als Begründung wird unter anderem genannt die Bilder von Lost Places (hier wird von einer legalen Grauzone gesprochen) nicht öffentlich zu machen. Der zweite Feedbackvorschlag hingegen fordert alles so zu belassen wie es bisher ist.

Manchmal frage ich mich wirklich ob die User sich das kleingedruckte, in dem Fall die Terms of Use überhaupt noch durchlesen. Dort steht nämlich folgendes geschrieben:

By submitting any Submission to Groundspeak, You grant Groundspeak a worldwide, non-exclusive, transferable, perpetual, irrevocable, fully-paid royalty-free license and right to use, reproduce, distribute, import, broadcast, transmit, modify and create derivative works of, license, offer to sell, and sell, rent, lease or lend copies of, publicly display and publicly perform that Submission for any purpose and without restriction or obligation to You.

Leider gibt es für die nicht ganz sprachfesten bisher noch keine deutsche Übersetzung. Die Seite lässt sich aber mit den üblichen Übersetzern einigermaßen verständlich übersetzen. Ob Groundspeak daran etwas ändert ist fraglich, immerhin ist ja der erste Vorschlag schon „Under Review“.

Was haltet ihr von beiden Vorschlägen? Habt ihr gewusst was mit Euren Bildern passiert? Werdet ihr nun keine Bilder mehr den Logs hinzufügen?

 

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6 Kommentare

  • Hmm, man muss sich die Hose schon mit der Kneifzange anziehen, wenn man bisher angenommen hat, die Bilder wären vor öffentlichem Zugriff geschützt. Deshalb verstehe ich auch die ganze Situation nicht. Es ist hier wie überall im Internet, was niemand sehen soll, das lädt man nicht hoch. Saufbilder bei Facebook können vom Chef gefunden werden, Funkmastkletterbilder bei GC von der Telekom. Alles nichts neues.

    Bei GC sind da ganz andere Dinge im Argen, passend zum aktuellen Bildergejammer kann hier mal http://www.geoclub.de/viewtopic.php?f=9&t=57322&p=904368#p904368 erwähnt werden. Die echten Datenschutzprobleme werden klein geredet weil sie ein Premiumfeature sind, völlig normale Dinge hingegen, die weder ein Geheimnis noch etwas sonderlich außergewöhnliches sind, geben plötzlich Anlaß zu wahren Entrüstungsstürmen.

    Die deutsche, und dieser Ausdruck ist in diesem Fall eher Tatsache als ein Gassner, Geocachingcommunity hat mehr und mehr einen Pfeil im Kopf. Klingt hart, ist aber offensichtlich so.

  • Wer Angst hat, dass jeder die Bilder sehen kann, sollte einfach keine hochladen.
    Die Hürde sich auf der Seite zu registrieren ist ja auch nicht besonders hoch, demnach wäre der vermeintliche Schutz ja auch hinfällig.

    Zum Thema LP wissen wir ja auch, dass die entsprechenden Behörden in den meisten Fällen sowieso ungehinderten Zugriff (PM) haben.
    Da braucht es ja noch nicht mal ein Foto, wenn da ein Fund-Log steht ;)

  • Ich bin nicht gespalten ;-)… und ich werde weiterhin Bilder zu GC hoch laden. Aber ich befürworte dennoch den ersten Feedbackvorschlag – pro mehr Datenschutz! Auch die von Schrottie angesprochene Problematik sollte man dringend ändern!

    Grüße Grauer Star :-)

  • Haloa!

    Ich bin da zwiegespalten. Viele Bilder, die sich auf unserer allseits geliebten Plattform finden lassen, sind „geknipst“, d.h. Schnappschüsse. Einige sind „fotografiert“, d.h. sie lassen sich u.U. anderweitig verwerten.

    Sofern ich „geknipst“ und keine Menschen abgelichtet habe, die sich in unannehmlichen Situationen befinden, ist es mir egal, was mit den Fotos passiert, zumal sie meist in einer unverwertbaren Auflösung vorliegen.

    Handelt es sich um Bilder, die für abgelichtete Personen peinlich, beleidigend o.ä. diffamierend sind, sollte man (und werde ich) sie am besten garnicht erst hochladen.

    Evtl. verkaufsfähige Bilder von Besichtigungsevents/Lostplaces etc. hänge ich jedoch schon länger nicht mehr an meine Logs.

    Die verwende ich stattdessen im Blog, auf das ich im Log verlinke. Zum einen hat man so die Möglichkeit, so lang zu schreiben, wie man will und zum anderen tritt man dadurch keine Rechte ab.

    In der klickwilligen Gesellschaft von heute scheut kaum jemand den Klick aufs Blog.

    Allerdings würde ich ein Umdenken in dieser Sache in Zusammenhang mit der Log-Privatsphäre begrüßen; d.h. wenn es dazu kommen sollte, dass dem Vorschlag stattgegeben wird, dass nur „Freunde“ meine Logs lesen können, wäre es wünschenswert, wenn dies bei den Bildern ebenso gehandhabt würde.

    Letztenendes gibt es zudem genug Möglichkeiten, Bilder ausserhalb der Plattformen einem eingeschränkten Kreis zur Verfügung zu stellen – nur kann man so nicht vor allen anderen mit seinen „Bildern“ glänzen ;-)

    @ Max: Ein Fund-Log im Netz ist kein Beweis; auch der physikalische Eintrag im Logbuch kann angezweifelt werden, da man das Logbuch ja auch woanders signiert haben könnte – ein deutliches Foto am Final ist da beweiskräftiger.
    Darum *umguck* *flüster* lieber 10 Minuten ein Sissicacher als ein Beweisfoto aus falschem Stolz ;-)

    (nur meine 2 Pfennig)
    TJ.

  • @Travelling Jack: zum Thema Log-Anzweiflung gebe ich Dir natürlich recht, aber wer Logs fälscht, hat vermutlich ebenso genug kriminelle Energie Fotos entsprechend anzupassen.
    Und so wie die Fotos bei GC nach dem Upload komprimiert werden, könnte man auch vermuten, dass die erstmal zur Beweisführung eher unbrauchbar sind.

    Naja, ist auch eher müßig …

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