Juli 28

Dacia Dokker DIY Campingbox – Materialliste für den Eigenbau

81  Kommentare

Ihr habt einen Dokker oder ähnlichen Hochdachkombi und möchtet Euch eine Campingbox selber bauen? Prima, dann haben wir eine Materialliste für Euch.

Wir haben unsere Campingbox nun im Grundaufbau soweit fertig. Nun gibt es für alle Do It Yourself begeisterten die Material- und Werkzeugliste zum Nachbau.

Material für die Campingbox

Wir haben uns für 12 mm starkes Multiplexholz aus Birke entschieden. Das bietet für unsere Zwecke ausreichend Stabilität bei akzeptablem Gewicht.

Das Holz haben wir direkt im Baumarkt zuschneiden lassen. Natürlich kann man es auch selber sägen. Dafür bräuchte man eine Tischkreissäge, oder Handkreissäge mit Führungsschiene.

Anzahl

Maße

Bezeichnung - Bodenplatte

1

750 mm × 1130 mm

Bodenplatte

Anzahl

Maße

Bezeichnung - linker Auszug

2

738 mm × 290 mm

Seitenwände linker Auszug

1

650 mm × 266 mm

Schubladenboden linker Auszug

1

340 mm × 285 mm

Schubladenfront linker Auszug

1

290 mm × 316 mm

Rückwand linker Auszug

1

475 mm × 290 mm

Zwischenboden linker Auszug

1

290 mm × 260 mm

Fach linker Auszug

1

75 mm × 650 mm

Schubladenseite linker Auszug

1

300 mm × 175 mm

Deckel Schublade linker Auszug

2

475 mm × 100 mm

Halterung Gaskocher

1

650 mm

Anzahl

Maße

Bezeichnung - rechter Auszug

1

738 mm × 290 mm

Seitenwand rechts rechter Auszug

1

668 mm × 290 mm

Seitenwand links rechter Auszug

1

340 mm × 285 mm

Türe rechter Auszug

1

290 mm × 316 mm

Rückwand rechter Auszug

1

650 mm × 266 mm

Schubladenboden rechter Auszug

2

260 mm × 266 mm

Fach rechter Auszug

1

650 mm × 272 mm

Haltewand Wasserkanister rechter Auszug

1

650 mm × 120 mm

linke Wand Schublade rechter Auszug

1

650 mm

Anzahl

Maße

Bezeichnung - Lattenrost

2

630 mm × 1130 mm

"Lattenrost"

2

680 mm × 340 mm

Deckel linker und rechter Auszug (Sitzfläche)

1

680 mm × 460 mm

Deckel mitte (Tisch)

1

63 mm × 1130 mm

Distanzbefestigung Lattenrost

1

314 mm × 1130 mm

Stütze Lattenrost steckbar

2

90 cm

Klavierband

Akkuschrauber und Stichsäge dürften die meisten im Bestand haben. Der Wolfcraft Meisterdübler wird für das exakte Dübel bohren benötigt und erleichtert die Arbeit ungemein. Die Dübelsetzer ermöglichen das Übertragen der zuvor gebohrten Dübellöcher.

Die Oberfräse wird nur benötigt, wenn man so wie wir, die mittlere hintere Auflage mittels Falz aufsetzen möchte. Alternativ kann man so etwas auch mit einer Tischkreissäge und verdeckten Schnitten machen. Oder man geht zum Schreiner.

Die Materialkosten für das Holz betrugen knapp 200 €. Hinzu kommen noch rund 40 € für die Schubladenvollauszüge* und 22,50 € für den Wasserkanister + Klavierband und andere Anbauteile

Der Zusammenbau der Campingbox

Sobald alle Teile besorgt sind, geht es an den Zusammenbau. Wir haben uns dafür entschieden, die Box mit Dübeln und Spax zu verbinden. Das hat im Gegensatz zum Verleimen den Vorteil, dass nachträglich einfach Änderungen vorgenommen werden können.

Da die Kellerwerkstatt etwas zu klein ist, wurde das Ganze in der Garage zusammengebaut.

Bodenplatte

Als Erstes haben wir die Bodenplatte ins Auto gelegt und die Aussparungen für die Verzurrösen angezeichnet. Die werden mit einer Stichsäge ausgesägt, damit die Box dort eingeschoben werden kann.

Die Box kann somit nicht mehr nach vorne verrutschen. Nach hinten ist sie ohnehin durch die Türen begrenzt. Alternativ kann sie an den Zurrösen auch noch zusätzlich fixiert werden.

Linker und rechter Schubladenkorpus

Weiter gehts mit dem Korpus des linken und rechten Auszugs. Dazu werden die Platten auf der Bodenplatte mit Dübeln fixiert. Wer möchte, kann für den Ein- und Ausbau an den Außenseiten Haltegriffe aussägen. Das geht einfach mit der Stichsäge. Die erleichtern ein Aus- und Einbau der Box.

Die Deckel können auch gleich angebracht werden. Fixiert mit Spax wird alles erst ganz zum Schluss.

Statt der oben schon erwähnten Methode den mittleren Deckel mit einem Falz aufliegen zu lassen, könnte man auch zwei Leisten anbringen und diesen dort auflegen.

Auszug link - Kochmodul

Die Auszüge haben wir zusätzlich zu den Dübeln verleimt. Oben kommt der Gaskocher* rein. In den restlichen Fächern wird dann Kochgeschirr, Gewürze usw. verstaut.

Auszug rechts - Wassermodul

Im rechten Auszug ist ein Wasserkanister mit 12l Fassungsvermögen untergebracht. Im hinteren Fach wird sehr wahrscheinlich das Waschzeug usw. seinen Platz finden. Das werden wir aber erst in der Praxis herausfinden.

Neben dem Wasserkanister wird evtl. noch eine Faltwasserschüssel und Handtücher untergebracht.

Update: Den auf dem Bild abgebildeten Wasserkanister haben wir übrigens direkt wieder zurückgegeben, weil dieser undicht war. Wir verwenden jetzt ganz normale 10l Kanister.

Es wäre jetzt auch noch möglich andere Module zu bauen, die sich einfach auswechseln lassen. Zum Beispiel mit Werkzeugeinsatz, Material zum Geocachen oder anderen Dingen.

Die Türe haben wir mit kleinen Lamellenscharnieren angebracht und mittels eines Magnets “fixiert.“

Lattenrost klappbar mit Stütze

Zum Schluss wird noch der Lattenrost gefertigt. Die Bretter werden wie auf den Bildern zu sehen sind etwas leichter gemacht. Das heißt es werden Aussparungen zur Belüftung der Matratze* von unten mit der Stichsäge erstellt.

Bei dem an der Campingbox angebrachten Teil des Lattenrosts haben wir nur 3 Aussparungen ausgesägt. Dann hat die Stütze die darunter, direkt hinter die umgeklappten Rücksitze gestellt wird, mehr halt.

Die Distanzbefestigung des Lattenrosts wird mittels Aufschraubbändern* an der Campingbox befestigt. Das ermöglicht nachher den Lattenrost extra abzunehmen. Der wird ja nicht ständig benötigt.

Die Lattenrostteile und die Distanzbefestigung werden mit Klavierband miteinander verbunden. Beim Ausklappen wird unter dem ersten Teil die Stütze angebracht und der vordere Lattenrost wird mittels zwei Gurten an den Gurtaufhängungen vorne befestigt.

Die mittlere Stütze sieht übrigens so aus:

Lasur

Bevor alles zusammengeschraubt wurde, haben wir das ganze noch etwas unempfindlicher gegen Nässe gemacht. Zur Auswahl stehen da ja verschiedene Möglichkeiten. Wir sind aber auf Woodcon gestoßen. Eine umweltfreundliche und vor allem geruchslose Holzimprägnierung. Das war uns im Innenraum wichtig.

Sie wird ganz einfach mittels Schwamm, Pinsel oder Farbroller aufgetragen, trocknet schnell und lässt das Wasser vom Holz wunderbar abperlen ohne das Holz zu verfärben.

Was noch kommt…

Die Grundbox ist jetzt soweit fertig. Damit lässt sich schon prima im Micro Camper übernachten. Die Liegefläche beträgt 1,95 m auf 1,20 m. Für uns absolut ausreichend. Das Ganze wird jetzt noch um eine Box erweitert, die statt der Rücksitze eingebaut wird.

Das soll auf längeren Urlauben mehr Stauraum geben und auch etwas mehr Komfort, da der Lattenrost nur noch vorne aufgelegt wird. Dazu gibt es dann einen extra Beitrag.

Auch zu dem Thema Kühlschrank, Inneneinrichtung, Verwendung von Magneten für Aufbewahrung, Verdunkelung, Stromversorgung und andere sinnvolle Ausrüstung für unterwegs werden noch Beiträge erscheinen.

Geplant ist ein erster großer Test Ende September, wenn alles glatt Läuft. Nähere Infos, wo es hingehen soll, haben wir schon im Newsletter bekannt gegeben. Da gibt es übrigens auch regelmäßig noch weitere Details zu allen möglichen Themen, welche hier im Blog nicht veröffentlicht werden.

Fazit

Der Bau der Campingbox hat uns viel Spaß gemacht. Dieser wäre ohne die hilfreichen Beiträge im Dacianer Forum nicht so einfach gewesen. Auch das Treffen mit einer netten Dokker-Fahrerin (Grüßle an Anne), welche so einen Umbau schon realisiert hat, half uns weiter. Deswegen möchten wir uns an dieser Stelle auch mal bedanken.

Aus diesem Grund haben wir auch den Baufortschritt “einigermaßen“ detailliert dokumentiert und vor allem die Maße aufgeschrieben. Es soll ja ein paar bastelwütige geben, welche so ein Projekt auch in Angriff nehmen. Mit ein paar Modifikationen in den Maßen ist die Box sicherlich auch für andere Hochdachkombis zu gebrauchen.

Falls noch Fragen sind oder irgendetwas besser bebildert werden sollte, nur her damit. Durch das ständige herumwerkeln wird man irgendwann Betriebsblind.

Ansonsten wünschen wir allen DIY-Begeisterten viel Spaß beim Nachbau

Jochen & Ramona

Updates

28.07.21: Beitrag etwas überarbeitet und die Materialliste in die einzelnen Komponenten der Campingbox aufgeteilt. Wir fahren übrigens nur noch mit der Zusatzbox und ausgebauten Rücksitzen. (Bild davon kommt)

* Amazon Affiliate Links


Tags

biberbox, campingbox, dielectra, hochdachkombi, micro camper, ququq


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  • Ihr seid auch bei Dacia gelandet, schön! Mein MCV ist für einen Ausbau für 2 Leute zu nieder, das nächste Auto wird auch ein Doccer.
    Tolle Anleitung, vielen Dank dafür!
    Grüße, Holger

  • Hallöchen! Sieht super aus und scheint mir für unseren Caddy adaptierbar. Wie sieht’s aus, wenn die Mittelplatte als Tisch dient. Hast du davon ein Foto? Hat der Tisch ein Standbein? Ich habe das im Text nicht gefunden, suche aber nach einer Lösung, die nicht nur Schlafen sondern auch sitzen und essen möglich macht … Über Eure Tipps und Erfahrungen würde ich mich sehr freuen, weil der Weg in den Baumarkt noch aussteht und ich mich gerne mit den richtigen Ideen auf den Weg machen möchte ?
    Gruß Melanie

  • Hallo,
    erstmal vielen Dank für eure nützliche und gut gemachte Anleitung.
    Sobald ich mich entschieden habe welcher HDK es werden soll, wahrscheinlich eher Kangoo oder Berlingo als Dokker, da mir die Heckklappe besser gefällt als die Hecktüren, wird das erste Projekt auch eine Campingbox sein. Am liebsten würde ich jetzt schon anfangen.
    Zwei Fragen hätte ich aber noch:
    Habt ihr die Box auch irgendwie verzurrt oder gesichert oder nur gegen die Verzurröse geschoben? Mir ginge es dabei um die Sicherheit bei einem Unfall mit Überschlag und ich bin mir nicht sicher, wie man dies am besten löst. Bei den ganzen fertigen Campingboxen konnte ich hierzu nirgends genauere Angaben finden.
    Falls die Box nicht gesichert ist – hält das Eigengewicht die Box an Ort und Stelle wenn beide Schubladen voll beladen ausgezogen werden oder fängt sie dann an zu kippen?
    Werde eurem Blog auf jeden Fall weiter folgen, habe schon einige gute Tipps hier gefunden – weiter so!

    • Hallo Jan,

      die Box wird nur gegen die Verzurrösen geschoben und hält bombenfest. Einen Überschlag haben wir mit dem
      Auto nicht vor. Da wird die Box auch noch das geringste Problem sein. Die Box hebt bombenfest auch wenn die
      vollbeladenen Schubladen ausgezogen sind.
      Es wäre durchaus möglich die Box an den Verzurrösen fest zu verschrauben. Dazu nimmt man einfach die Ösen raus
      schraubt die Box dort fest.

      • Hallo zusammen!
        Wir haben auch eine Campingbox für unseren Dokker gebaut, als Befestigung genau die gleichen Schlitze in die Box gesagt und dann mit einem „Klappsplint mit Ring“ den wir bei Obi gekauft haben gesichert. Das hält bombenfest…
        Sehr gute Ideen und Anleitungen!
        LG Petra

        • Hallo Petra,

          das mit dem Klappsplint ist ne gute Idee. Wenn ihr wollt, könnt ihr uns
          gerne Bilder von der Box zukommen lassen. Wir haben vor eine Galerie zu erstellen.
          Somit gibt es noch mehr Anregungen für Verbesserungen und Erweiterungen.

          Viele Grüße

          Jochen

  • Vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Sobald ich den HDK habe schaue ich mal, wie sich die Sicherung der Box machen ließe.
    Seid ihr zufrieden mit eurer Wahl von 12mm Multiplex (besonders für die Liegefläche) oder würdet ihr eher 15mm empfehlen? Was wurden denn für Dübel verwendet? Geriffelte Runddübel in 6mm?

  • Hi, ich bekomme im September meinen neuen Dokker. Ich möchte mir auch lieber eine Campingbox selber bauen. Eure Anleitung ist super. Könntet ihr sie eventuell als PDF zum Download anbieten?
    Wäre klasse. Lg Sylke

        • Das ist ein schmales Stück, das zwischen Campingbox und Lattenrost befestigt ist. Beim Zusammenklappen der Liegefläche ergibt damit ein wenig „Luft“ damit keine zu große Belastung auf den Befestigungen des Lattenrostes entsteht. Ohne die Distanzbefestigung würde sich der Lattenrost nicht einklappen lassen.

  • Aha, danke! Trotzdem komm ich zeichnerisch noch nicht ganz hin :gruebel:

    Auf Deinen Fotos ist ja das zusammenfaltete Paket von schräg hinten zu sehen, da sieht es eben aus. Mit doppelt gefalteter Liegenfläche + Stütze wären es rechnerisch (12 mm-Platten) 36 mm und nicht 63 mm wie in der Materialliste. Ist das evtl. ein Zahlendreher? Sorry, wenn das nun genau wissen will 🙂

    VG

  • Guten Morgen,

    ich hab da noch eine Frage:
    die linke Seitenwand der rechten Kiste ist kürzer, bei anderen Lösungen und Nachbauten ist das auch so. Welchen Grund hat das?

    VG

    Dirk

  • Hallo Dirk,

    zum hat es den Grund das mehr Auflagefläche entsteht (längere Seite) und bei der Kürzen Seite ergibt sich mehr Stauraum für sperrigere Gegenstände im Fahrzeug.

  • Hallo,
    finde eure Box super. Bekomme hoffentlich bald meinen Peugoet Rifter und werde wohl die Maße ein wenig anpassen müssen. Kannst du mir bitte die Außenmaße der Box mitteilen.
    Also Breite x Höhe x Tiefe.

    VG Peter

  • Da ich die Box ja für den Rifter plane, muss ich einige Änderungen vornehmen.

    Wieviel „Luft“ rechts und links hast du mit der Box zu den Seitenwänden des Dokkers?
    Hast du noch die Bezugsquelle der Schubladenvollauszüge? (es gibt verschiedene Maße der Breite/Tiefe)
    Wie hat sich die mittlere hintere Auflage mittels Falz bewährt?
    Liegt die Auflage auch auf den Kisten oder nur auf den Deckeln auf?
    Rechnerisch ergibt sich da nur eine Auflage von 5 mm auf beiden Seiten?

    ..sind das wieder viele Fragen 😉

    Grüße
    Peter

    • Links und rechts ist nicht sehr viel Platz, also ca. 1,5 cm insgesamt.

      Die Schubladenauszüge sind diese: https://amzn.to/2QoLg12 Länge hab ich 65 cm genommen.

      Die mittlere Auflage funktioniert seither einwandfrei, der Falz hat tatsächlich nur 5 mm und liegt auf den Kisten auf.
      Viele unterschätzen die Stabilität von Multiplex.
      Alternativ könnte man auch zwei Leisten links und rechts an die Kisten anbringen und auf den Falz verzichten.

    • Hallo Peter,

      da ich dasselbe nächstes Jahr für den Rifter vorhabe, wäre ich über die Anpassungen deinerseits bzw. noch besser eine abgeänderte Anleitung sehr sehr dankbar!

  • Hallo,
    Habe gestern meinen Dokker bekommen und möchte ihn natürlich auch ausbauen. Danke für die Anleitung. Kann man da eigentlich die Rücksitzbank drin lassen? Ich geb zu – hab noch nicht so genau alles gelesen …. ich möchte den Dokker als Alltagsfahrzeug nutzen und dennoch die Möglichkeit haben spontan in den Urlaub zu fahren, d.h. mit schnellen Handgriffen ein Schlafmobil zaubern …. und natürlich im Alltag trotzdem noch Kofferraum haben (für Einkäufe und so … ) … ich freu mich suf die Antwort. Ganz lieben Gruß SUSE

  • Hallo!
    Zuerst danke für die tollen Infos – wir sind jetzt am basteln. Wir haben letztes Jahr einen Trip ohne Boxen, also einfach Matratze rein und los, gemacht und hatten von Cocoon ein Box Net Double Mosquitonetz. Das hat an den Ecken und in der länge Schlaufen. Da wir in Frankreich und Italien im Sommer waren, wollten wir auch die Seitentüren offen lassen können. Das Netz haben wir mit Magneten und an der Decke und über den Seitentüren mit einem kleinen Streifen Klettband angebracht. Vorne haben wir es in den vorhandenen „Überbau“ vom Dokker einhängen können. Das Netz war zwar zu lang, aber wir haben es unter der Matzrate eingeschlagen. Hat super funktioniert. Nachteil war natürlich, jeden Tag alles auf/abzubauen.

    Grüße aus Wien! 🙂

  • Hallo!
    Erst einmal vielen, vielen Dank für deine wirklich praktische Anleitung – wir sind begeistert, dass wir die gefunden haben 🙂 Denn auch wir waren mit den vorhandenen Modellen nicht ganz zufrieden und finden deine Variante sehr inspirierend. Wir denken gerade über ein Variante deines Bauplans mit Eurokisten statt Schubladen nach. In die beiden Seitenteile möchten wir also keine Schubladen bauen, sondern jeweils zwei Eurokisten hineinschieben. Wir können eigentlich auf Schubladen verzichen, weil wir nicht im Auto kochen wollen und versprechen uns dadurch einen weniger komplexen Aufbau der Campingbox.
    Uns würde deine Meinung zu folgenden Punkten interessieren:
    1. Hat die Box in sich genügend Stabilität, wenn die beiden Seitenteile (also die „Sitzbänke“) keine Fronten haben?
    2. Hälst du es für möglich, die Deckel deiner Seitenteile/Sitzbänke als tatsächlich abnehmbare Deckel zu gestalten, sodass man (in unserem Fall) an die daruntersitzenden Kisten gelangt?
    3. Um genau zwei Eurokisten pro Seite unterzubringen, bräuchten wir eine Tiefe der Bodenplatte und entsprechend auch der Seitenteildeckel/Sitzbänke von 80cm (gegenüber 75cm bei dir). Spricht etwas dagegen, die Box 80cm tief zu bauen oder macht das statisch keinen Sinn?

    Wir würden uns sehr über eine Antwort freuen.
    Mit besten Grüßen aus Mainz!
    Rieke & Sandra

  • Hallo Rieke, hallo Sandra,

    gerne gehe ich auf Eure Fragen ein.

    zu 1.) Ihr meint mit Fronten sicherlich die Schubladenfronten. Die haben ohnehin keine tragende Rolle.
    Allerdings würde ich den Teil der Box hinten nicht auflassen. Beim anfahren knallt sonst, nämlich jedesmal der Inhalt an die Hecktüre. An Eurer Stelle, falls ich auch Zugriff von hinten haben möchtet, würde ich normale Türchen ranmachen. Falls der Zugriff von oben reicht, könnt ihr das auch einfach zumachen was die Stabilität der Box erhöhen würde.
    zu 2.) Klar das würde gehen entweder mittels Scharnier zum hochklappen oder einfach nur zum drauflegen. Wenn ihr die Bretter einfach drauflegt wäre im inneren ein kleiner „Rahmen“ notwendig damit der Deckel auch da bleibt wo er ist. (ähnlich wie bei den Deckeln der Euroboxen)
    zu 3.) bei der Bodenplatte wird es sehr wahrscheinlich bei einer Verlängerung zu Problemen kommen. Zwar nicht von der Statik, aber wahrscheinlich bekommt ihr Platzprobleme mit den Rücksitzen. Alternativ lässt sich sicherlich irgendwo eine Box finden, die etwas kürzer ist.

    Viele Grüße aus Neu-Ulm

    Jochen

    P.S.: Falls ihr noch weitere fragen habt, immer her damit.

    • Lieber Jochen, vielen Dank für deine super schnelle Antwort 😉 Nach ein paar ausgiebigen Planungs- und Vorbereitungswochenenden sind wir heute zur Tat geschritten. Einsatzboxen müssen wir noch bestellen, aber das Gerüst steht und wir sind sehr zufrieden. Ich schicke ein gerne paar Fotos – wenn du sie für deinen Blog verwenden möchtest?

      Das Test-Wochenende steht noch aus, aber wir sind sehr gespannt.

      Ganz herzlichen Dank, dass du hier mit deinem Zuschnittplan einen riesengroßen Haufen Arbeit bereits für uns gemacht hast. Ohne das hätten wir uns nicht daran gewagt, sondern etwas fertiges gekauft – das haben wir heute nochmal festgestellt. So war es einfach eine große Erleichterung zu wissen, dass die Maße und die Konstruktion funktionieren! Und es hat Spaß gemacht!

      Viele liebe Grüße, Rieke und Sandra

      • Hallo Rieke, hallo Sandra,

        das freut mich das Euch der Plan weitergeholfen hat und ihr es
        in die Tat umgesetzt habt. Selber bauen macht Spaß und man lernt
        die Details der Box am genausten kennen und kann bei Bedarf auch
        einfacher etwas verändern.

        Gerne könnt ihr mir Bilder zukommen lassen, welche ich dann hier im Blog einbaue.

        Bin schon gespannt was ihr sagt nach dem ersten Testwochenende.

        Liebe Grüße

        Jochen

  • Hallo!
    Hast du mittlerweile eine Erweiterung ohne Rücksitze gebaut? Und wenn ja da vielleicht auch eine Anleitung, Oder sind die sogar schon raus? Kann das schlecht erkennen…
    Wollen unseren Dokker dieses Jahr umbauen und den Platz, den die Rücksitze wegnehmen noch gerne nutzen.
    Lieben Gruß
    Silke

  • Hi Jochen,

    ich plane aktuelll eine camping box für meinen neuen Rifter.. Deine Seite ist die beste und vor allem ausführlichste (alle Maße) zu dem Thema. Vielen Dank fürs teilen!

    Grüße, Lukas

  • Hi,
    ich bin auf eure Seite gestoßen, als ich speziell nach Materialstärken für den Ausbau gesucht habe. Gut zu lesen, dass 12mm ausreichend sind. (auch wenn ich evtl. doch zu 15 tendiere)
    Ich wollte mich auch gleich für den Newsletter registrieren. Das hat irgendwie nicht geklappt,
    aber da erst habe ich entdeckt, dass ihr aus NU seid.

    Neugierig geworden und bisschen weiter auf der Seite rum geklickt, sehe ich doch tatsächlich ein Foto vom Kreismustergarten, auf dem ich fast auch drauf sein dürfte. (wenn auch noch viel weniger zu erkennen als alle andern, weil größtenteils verdeckt 😉

    Vielen Dank für die Zusammenstellung der Infos, die mir das Basteln vermutlich erleichtern werden
    und sei es auch nur, weil ich auf ähnliche Maße komme und so weniger Zweifel habe, ob das auch passen wird.

    Viele Grüße,
    Volker

      • Der Bestätigungslink hat nicht funktioniert. „Seite nicht gefunden“ oder so was ähnliches. Beim anklicken und auch beim kopieren und einfügen. Jetzt scheint es allerdings funktioniert zu haben..
        Unser Dokker ist gerade im Autohaus W eingetroffen und die ganze Familie freut sich schon auf den hoffentlich kommenden Mega-Camper 😉

  • Hallo Jochen und Ramona,

    wir planen gerade den Bau einer Campingbox für unseren Dokker. Eure Variante entspricht total unserer Vorstellung einer Campingbox.

    Vielen lieben Dank für die tollen Informationen. Die werden uns beim Bau unserer Box bestimmt sehr helfen.

    Herzliche Grüße
    Coco und Kathi

  • Hi,

    hammer Ausbau, möchten wir gerne auch so machen!
    Habe noch eine Frage zu den Holzdübeln: halten die wie erwartet und welche größe habt ihr da genau genommen?
    Und die Magnete für die Türen der Auszüge findet man in jedem Baumarkt?

    • Hallo Marc,

      vielen Dank für das Kompliment. Wir haben bei den Holzdübeln 6er verwendet. Zusätzlich haben wir das ganze noch mit Spax gesichert. Bis jetzt hält das alles wunderbar. Die Magnete für die Türen findet man in jedem gut sortierten Baumarkt. Allerdings haben wir inzwischen eine bessere Alternative statt der Magnete gefunden: Wir haben Push-Lock Schlösser an den Auszügen verbaut https://amzn.to/3eZdDxB
      Bei den Magneten kam es beim anfahren immer wieder zum ausfahren der Auszüge. Jetzt hält das Bombenfest und sicher.

      Viele Grüße

      Jochen & Ramona

  • Hallo 🙂 Wie hoch ist den der Innenraum beim Dacia und könnt ihr mit der Box drunter, am Bett noch aufrecht sitzen? GLg

  • Ich kann mich nur anschliessen an meiner Vorredner. Klasse der Beitrag und auch verständlich geschrieben. Findet man sonst fast nirgends. Ich werde euer Konzept auf meinen Renault Kangoo übertragen.
    Mal ne frage zu den Boxen.
    Ist es auch möglich darauf zu sitzen, oder ist die Belastung vielleicht zu hoch ?

    • Danke für das Lob.

      Klar kann man darauf auch gut sitzen. Wenn es sauber verarbeitet ist, verteilt sich die Last ausgezeichnet. Alternativ kann natürlich, bei höherem Körpergewicht auch die nächste Größe an Multiplex verwendet werden. Da wird das ganze eben etwas schwerer und die angegebenen Maße müssen angepasst werden.

  • Hallo Jochen
    vielen Dank für diese Infos und die Materialliste mit Maßen . Bin schon feste dabei.
    Frage zu den Volllastauszügen. Welche Schrauben hast du verwendet – bei meinem werden 3,5x16mm empfohlen aber meine Multiplexplatte ist ja nur 12mm. Halten auch kürzere Schrauben ?
    Welche Schrauben habt ihr für die Befestigung der Klavierbänder benutzt ? Kann gar nicht glauben, dass das hält und nicht ausreißt wenn 2 Personen drauf sitzen /liegen.
    Habe einen Fehler gemacht bei der Bodenplatte. Meine hätte kürzer sein müssen , so liegt sie nun auf den Zurrösen auf. Hast du einen Tipp wie ich das lösen könnte – nun sind ja schon die Korpusse montiert.
    Ich muss ja die Schienen für den Auszug nicht ganz unten montieren , oder doch ? – und hätte ev noch Höhe für einen Klappsplint mit Ring. Möchte das Ganze doch einigermaßen sichern.
    Grüße und Dank Birgit

    • Hallo Birgit,

      bei den Vollauszügen haben wir, soweit ich weiß 12er-Schrauben verwendet. Bis jetzt hält alles bombenfest. Für die Klavierbänder auch. Diese sind nur zum klappen da und nehmen kein Gewicht auf. Das Gewicht ist entweder auf der Zusatzbox oder der Stütze.
      Wenn Du ebenfalls einen Dokker hast und die gleichen Maße für die Bodenplatte wie angegeben, dann passt das. Wie im Beitrag zu sehen, haben wir Aussparungen gesägt für die Zurrösen. Die Auszüge haben wir ganz unten montiert, dann wird das Gewicht der Schublade auch nicht auf die Schrauben verteilt, sondern eher auf den Boden. Zur Sicherung der Auszüge haben wir ein Push-Lock Möbelschloss wie es im Camping üblich ist, verbaut. https://www.spike05.de/verschiedene-optimierungen-am-dacia-dokker-micro-camper/

  • Hallo, sehr schön gemacht. Danke für die Inspirationen. Wir wollen das so ähnlich in unseren Citröen Jumpy bauen.
    Viel Freude weiterhin und viele Grüße

    Denis

  • Vielen Dank für die Anleitung und die Material Liste.
    Ich hab vor meinen Dokker auch umzubauen. Da ich mit meinem Hund öfters zu Events fahren möchte und man da oft campen kann.
    Eine Frage hab ich noch. Wie groß (lang ist die Liegefläche). Und habt ihr die Rücksitzbank drinnen gelassen. ( ok es waren zwei Fragen😂)

    • Hallo Diana,

      die Liegefläche beträgt ca. 195 x 120 cm. Die Rücksitzbank haben wir inzwischen wenn wir wegfahren nicht mehr
      drin, weil wir da die Zusatzbox als Stauraum eingebaut haben.

  • Klasse, ein Projekt, dass Ihr so gut dokumentiert habt – vielen Dank!

    Ich habe inzwischen den dritten Ausbau (2x Kangoo, 1x Opel Combo C) gefertigt und bin aus Zeitgründen auf einen kommerziellen Ausbau für den Dacia Dokker umgestiegen.

    Aber beide Daumen hoch für Eure Arbeit :)!

  • Hallo – vielen Dank für die ausführliche Dokumentation und die Materialliste. ich habe mir die Schwerlastauszüge und noch n paar Sachen über eure amazon links gekauft – da sollte also ein bisschen wieder was rüberkommen für eure mühe 😉
    Jetzt habe ich ein paar Fragen – wäre schön wenn ich hier ne rückmeldung bekommen könnte:
    – mittlere Stütze: habt ihr da die obere Kante so ausgesägt dass die laschen stehen geblieben sind und wenn ja mit welchem Mass? Oder habt ihr da die laschen aufgeklebt oder geschraubt? also mit laschen meine ich die holzüberstände, die dann von unten in den Lattenrost kommen…
    – am linken schubladenkorpus habt ihr die innere – also rechte Seitenwand länger gelassen als beim rechten schubladenkorpus die linke Seitenwand…warum?
    Ansonsten kann ich nur sagen, dass es Spass macht nach eurer Anleitung nachzubauen….Viele Grüsse Stefan

    • Hallo Stefan,

      vielen Dank fürs Bestellen über die Amazon Links.

      Zur mittleren Stütze. Die Laschen sind ausgesägt. Das Mass hängt von der verwendeten Dicke der Bretter ab. Die Laschen sollen gut heben, aber natürlich nicht Richtung Matratze durchstehen. Die mittlere Stütze nutzen wir selber nicht mehr, da wir nur noch mit Zusatzbox fahren.
      Am linken Schubladenkorpus der Überstand gibt noch etwas zusätzliche Aufflagefläche und die Möglichkeit dort hinter der Schublade etwas einzuklemmen (bei uns eine Box die dort reinpasst.

      Viele Grüße

      Jochen

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