März 21

Die ersten Kochversuche mit dem Dutch Oven im Garten

2  Kommentare

Seit Kurzem haben wir einen Dutch Oven. Zum Anschauen ist der nicht gedacht, also haben wir den im Garten einfach mal ausprobiert. 

Die meisten unserer Leser dürften wissen, was ein Dutch Oven ist. Ganz vereinfacht gesagt ein schwerer Gusstopf mit Deckel.

Der Name Dutch Oven stammt tatsächlich aus den Niederlanden bzw. aus Deutschland. Der Topf wurde damals gerne von Siedlern genutzt, weil dieser stabil und eigentlich unkaputtbar ist. 

Manchmal wird er auch Potjie oder Chuck Waggon Oven genannt. 

Der Dutch Oven ist zum Backen, Kochen, Grillen, Schmoren, Braten usw. geeignet. Ein richtiger Alleskönner also. Der Deckel kann als Pfanne genutzt werden.

Für den Micro Camper ist er evtl. zu sperrig und schwer, um ihn noch irgendwo unterzubringen. Das werden wir aber sehen...

Momentan, auch weil Reisen eher nicht so gut funktioniert, nutzen wir ihn im Garten. 

Verschieden Größen und Bauformen des Dutch Oven

Den Dutch Oven gibt es in den verschiedenen Größen für alle möglichen Anwendungsbereiche. Die kleinen werden gerne für Soßen oder Vorspeisen genutzt. 

In den größeren könnte man zur Not auch einen Truthahn unterbringen. 

Wir haben einen ft4,5 von Petromax*. Der ist ideal für 2 - 5 Personen. 

Die Version mit dem t hat keine Füße und kann damit auch ideal auf dem Elektroherd genutzt werden. 

Wir nutzen den Dopf, wie er von vielen ebenfalls genannt wird, hauptsächlich mit Kohlen oder über dem offenen Feuer. Da sind die Füße besser.

Es gibt allerdings auch ein Gitter für die Version ohne Füße, die dieses Feature nachrüstet. 

Spezielle Formen wie z.B. Gugelhupf oder Kastenform sind ebenfalls erhältlich. 

Prinzipiell kann der Dutch also auf allen erdenklichen Feuer- und Kochstellen genutzt werden. 

Personenanzahl

Dutch Oven Größe

1 - 2

ft1/ft1-t

1 - 3

ft3/ft3-t

2 - 5

ft4.5/ft4.5-t

4 - 8

ft6/ft6-t

8 - 15

ft9/ft9-t

14 - 20

ft12/ft12-t

mehr als 20

ft18/ft18-t

Sinnvolles Zubehör für den Dutch Oven

Wir haben uns von Petromax ein Starterset* gegönnt. Darin enthalten ist ein Topfheber, ein Schaber zum reinigen sowie Pflegepaste. Außerdem haben wir uns Cabix plus Briketts* dazu geordert. 

Ein Topfheber ist auf jeden Fall sinnvoll, da im Normalfall auf dem Deckel des Dutch Oven ebenfalls für die Oberhitze Kohlen platziert werden. 

Bei den Kohlen haben wir uns mal auf die vielen positiven Rezensionen verlassen. Normale Grillbriketts geben scheinbar zu wenig Hitze ab und verglühen auch schnell. 

Vielleicht habt ihr uns aber ein paar Tipps für gute Kokosbriketts. 

Erste Schritte im Dutch Oven

Zum herantasten an den Dopf haben wir uns für ein Tassenbrot entschieden. 

Das geht sehr einfach und braucht wenige Zutaten. Das Rezept haben auf YouTube im Kanal von Weltverborgen gefunden.

Tassenbrot

  • Zutaten:

  • Zubereitung:

Zutaten:

  • Mehl
  • Wasser
  • Hefe
  • Salz
  • Honig (abgewandelt von uns)

Wer das ganze gerne im Video anschauen möchte, kann das im Kanal von Weltverloren machen.

Wir haben nur Dinkelmehl verwendet, weil das eben gerade zur Hand war. 

Aus diesem Grund ist unser Brot auch recht hell geblieben. Geschmeckt hat es trotzdem sehr lecker. 

Cola-Fleisch aus dem Dutch Oven

Ebenfalls auf YouTube haben wir das Rezept von Cola-Fleisch entdeckt. 

Das hat uns direkt angesprochen und ist von den Zutaten her unkompliziert umzusetzen. 

  • Zutaten:

  • Zubereitung:

Zutaten:

  • Bürgermeisterstück vom Rind
  • Cola
  • Schattenmorellen
  • Zwiebel
  • Butterschmalz
  • Barbecue Soße
  • Whisky (Wir hatten einen Tamnavulin im Tempranillo Fass gereift)
  • Rub (wir haben Magic Dust Rub von Gisela's Gewürze verwendet)

Das Gericht ist wirklich sehr einfach. Es dauert natürlich ein paar Stündchen, die Wartezeit lohnt sich aber definitiv.

Das Cola-Fleisch war sehr lecker. Wir haben uns dazu Burger Buns geholt und einen Burger daraus gebastelt. 

Definitiv zum Nachmachen empfohlen.

Updates

Next

Wir haben jetzt noch gefühlt 1001 Rezepte, die wir im Dutch Oven ausprobieren wollen. Zu Ostern gibt es Osterbrot aus dem Dutch Oven und natürlich auch ein weiteres "traditionelles" Rezept wie z. B. Schichtfleisch. 

Vielleicht habt ihr uns ja ein paar Anregungen was man auf jeden Fall im Dutch Oven ausprobiert haben sollte und vor allem auch welche Kokosbriketts ihr empfehlen könnt. 

Wir sind schon gespannt auf Eure Kommentare

Herzliche Grüße aus dem Garten

Jochen & Ramona

* Amazon Affiliate Links


Tags

dutch oven, grillen


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  • OK, das sieht lecker aus! Mal sehen, ob ich sowas auch mit unserem Weber hinbekomme… 🙂

    Schöne Grüße,
    Eddy

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