Ein Wochenende am Bodensee Tag I

Der Bodensee ist ein tolles Ausflugsziel. Es gibt viele Sehenswürdigkeiten und neuerdings auch Wanderrunden die extra von Cachern für Cacher angelegt wurden. Aber um die ganze Geschichte zu erzählen muß ich wohl ein wenig weiter ausholen. Es begann damit das Jule (Iceworm) uns erzählte das sie vor hat eine Wanderrunde nahe Konstanz zu legen. Im Anschluß der Runde soll es noch ein Event geben. Als der Termin dann bekannt wurde und das Wochenende ohnehin noch nicht verplant war, wurde schnell klar das wir mit von der Partie sind. Die nötigen Planungen bezüglich Pocket Queries, Anfahrtscaches usw. waren schnell erledigt und so konnte es losgehen.

Freitag 03.09.10:

Schon früh Morgens nach dem ersten Kaffee machten wir uns auf den Weg Richtung Bodensee. Das GPSr war mit den Anfahrtscaches befüllt und die Strecke bekannt. Die Caches auf der Strecke haben uns  dann doch nicht angesprochen, da ausschließlich Micros an Leitplanken auf dem Gerät auftauchten. Es kam also  zu keinem einzigen Halt während der Fahrt bis Friedrichshafen. Dort haben wir dann ein zweites Frühstück beim goldenen M gemacht und einen Kuhzeppelin gemolken.

Nach diesem ersten Spaß ging es direkt weiter am Bodensee entlang nach Sipplingen. Dort wollte der Earthcache „Sieben Churfirsten bei Sipplingen“ besucht werden. Vom angegebenen Parkplatz aus sind es nur ein paar hundert Meter dann steht man vor imposanten Gebilden die dort einfach so in der Landschaft stehen. Im Hintergrund hat ein Specht seine Arbeit verrichtet und wir haben die Churfirsten näher untersucht. Einige der aus Sandstein bestehenden Felsformationen sind leider von den Besuchern mit Datum verschandelt worden. Nachdem wir die zu beantwortenden Fragen gelöst hatten ging es weiter Richtung Konstanz.

Dort angekommen haben wir zunächst mal Sealife angesteuert. Glücklicherweise haben wir am Eingang ein nettes Pärchen getroffen das uns einen Gutschein geschenkt hat. So haben wir nur für einen Erwachsenen und ein Kind Eintritt bezahlt. Trotz Ferien war die Masse der Besucher erträglich und wir waren ca. nach einer Stunde durch um uns dann direkt am Bodensee ein Schnitzel schmecken zu lassen. Der Blick schweifte umher und entdeckte Imperia, eine drehende Statue vom Bildhauer Peter Lenk. Dort mußte doch bestimmt ein Dösle liegen. Leider hab ich das GPSr aber im Auto liegen lassen. Halb so wild denn so konnte ich einen weiteren Test mit der Geocaching App für Android durchführen.

Nach kurzer Suche wurden zwei potentielle Tradis in Reichweite gefunden. Zum einen Constantia – Das Konzil und zum anderen Constantia – Das Rathaus. Also ging es an der Uferpromenade vorbei an hungrigen Möwen und ein paar Nußschalen direkt zur leicht bekleideten Imperia. Der Micro konnte trotz vieler Muggels unbemerkt und schnell gefunden werden und auf einem extra? bereitgestellten Biertisch konnten wir uns ins Logbuch eintragen. Danach ging es weiter zum Rathaus an dem wir erst mal vorbeigelaufen sind. Den Eingang zum Innenhof, in dem der Cache liegt, haben wir nämlich zunächst übersehen. Ein Blick ins Listing hat uns aber schnell den richtigen Weg beschrieben. Der Cache ist so versteckt das man ihn auch inmitten von Muggelmassen sehr gut heben kann. Sogar einen eigenen Coin gibts zu diesem mit historischen Fresken versehen Rathaus.

Nach diesen zwei Caches gab es erst mal einen leckeren Moccacino um danach zu unserer Übernachtungsstätte zu fahren. Frau Iceworm und Herr geo-quax haben uns und dem Team Tatonka das auch noch dazugestoßen ist nämlich einen Schlafplatz angeboten, sozusagen Cache & Breakfast. Als wir dann alle komplett waren ging es direkt Richtung Bisonstube in der wir uns für den bevorstehenden Nachtcache etwas gestärkt hatten. In dieser urigen Wirtschaft gibt es Freitags immer Spanferkel und meist auch Livemusik. Wer es also musikalisch etwas rockiger mag ist hier genau richtig. Nach dem leckeren Essen ging es dann endlich los, denn der Parkplatz der Bisonstube ist gleichzeitig auch der Startpunkt für das Highlight des Tages: ALTBODMAN – Heldentat der Amme (NC) von GoodBadUgly.

Die Livemusik wurde mit jedem Schritt Richtung Altbodman leiser und auf einmal standen wir vor einer tollen Kulisse. Der Sternenhimmel und die Ruine schafften ein prima Ambiente für diesen Nachtcache. Genau ein Reflektor wurde hier verbaut und die vielen technisch aufwendigen Stationen sind auf engstem Raum platziert. Uns wurde es also nicht langweilig und im Team konnten wir alle Aufgaben recht zügig lösen und standen ca. eineinhalb Stunden später am gut gesicherten Final. Wie dem Listing zu entnehmen ist, wurde das ursprüngliche Final vor ca. einem Jahr mit Gewalt aus seiner Verankerung gerissen. Das Ersatzfinal hat uns dennoch sehr gut gefallen. Für Freunde von Nachtcaches auf jeden Fall ein Topempfehlung die auch eine längere Anfahrt lohnt. Nach diesem bleibendem Erlebnis ging es dann ins Hauptquartier von Iceworm und geo-quax um dort nach einem Küchenbier müde ins Bett zu fallen.

Ein Wochenende am Bodensee Tag II

Ein Wochenende am Bodensee Tag III

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