August 27

Erkundungstour Donau-Ries

0  Kommentare

Ab ins Donau-Ries. Kaum waren wir einen Tag vom Allgäu zurückging es wieder auf Tour. 

Das gute Wetter und der Umstand das Ramona noch Urlaub hatte, musste ausgenutzt werden. 

Zunächst wollten wir an die Burgruine Niederhaus fahren, an der wir vor knapp drei Jahren das erste Mal im Auto übernachtet haben. 

Damals noch ohne Campingbox

Das war vielleicht unbequem. 

Die Fahrt führte dann aber noch ein wenig weiter.

Zu einer sagenumwobenen Kapelle mitten im Wald. 

Zunächst ein paar Video Impressionen

St. Ulrichs-Kapelle

Um die St. Ulrichs-Kapelle auf dem Uhlberg ranken sich viele Mythen. 

Eine davon ist die Geschichte von der weißen Frau, die dort bei Vollmond erscheinen soll. 

Eine andere die von der Glocke die einst dort geschlagen hat, wird auch gerne erzählt. 

Die Glocke soll nun in einem nahegelegenen Weiher liegen, wurde bisher aber nie gefunden. 

Im Mittelalter war die Kapelle wohl ein Wallfahrtsort. 

Heute wird sie nachts von dunklen Gestalten für Rituale und Messen genutzt. 

Gruselig?

Wir haben mitten im Wald geparkt. Dank eines Geocaches dort, konnten wir die Stelle als naheliegenden Parkplatz ausfindig machen. 

Der Weg dorthin verläuft ansteigend und dauert knapp eine halbe Stunde. 

Bei gutem Wetter, wie wir es hatten, ist die Kapelle eine ganz normale Ruine. 

Bei etwas Nebel oder in der Nacht ist die Stimmung hier sicherlich anders. 

Also definitiv ein Ort, den man im Herbst für coole Fotos wieder aufsuchen kann. 

Da hat es dann auch weniger dieser blutsaugenden Viecher die einen an der Kapelle massiv belästigen. 

Wer dort also hin möchte, zur Mückensaison sollte sich mit einem entsprechenden Schutz ausstatten. 

Habt ihr uns da einen Tipp? Unser eingesetztes Mittel hatte nämlich Null Wirksamkeit. 

St. Katharinen-Kapelle mit Hohlweg

Manchmal sind Umleitungen ganz nützlich.

Irgendeine Ortsdurchfahrt zur St. Ulrichs-Kapelle war gesperrt.

So mussten wir einen Umweg nehmen. Dieser führte uns an der St. Katharinen-Kapelle vorbei die nicht mehr im Landkreis Donau-Ries liegt.

Die liegt schon in Mittelfranken im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.

Macht aber nichts.

Auf dem Rückweg haben wir nämlich direkt einen Abstecher zur selbigen gemacht.

Die Kapelle steht auf dem Kapellenberg (Kappelbuck) und ist weithin sichtbar.

Ebenso gut, sieht man natürlich von der Kapelle ins Land.

Direkt unterhalb der Kapelle ist ein kleiner Parkplatz. 

Von dort zur Kapelle sind es ca. 300 m. 

Wir waren abends dort komplett alleine. Ideal für eine Brotzeit mit herrlichem Ausblick. 

Waren die Stechmücken an der St. Ulrichs-Kapelle schon nervig, haben diese hier auf Expert Level agiert. 

Trotzdem haben wir es hier bis in die tiefe Nacht ausgehalten. 

Glücklicherweise war an diesem Tag Vollmond, was die Kapelle in ein tolles Licht getaucht hat. 

So verbrachten wir hier einen ruhigen und entspannten Abend. 

Bis eben auf die vielen Stechmücken....

Der Hechlinger Hohlweg, welcher auch "Schafgasse" genannt wird, ist ca. 250 m lang und 9 m tief. 

Entstanden ist er über die Jahrtausende durch Wassermassen und zuletzt durch Nutzung für Fuhrwerke und Viehtrieb. 

Hahnenkammsee Hechlingen

Die Nacht war himmlisch ruhig und angenehm. 

Nach einem heißen Kaffee entschlossen wir uns, um den Hahnenkammsee zu spazieren. 

Dort hätte es eine Tradirunde gegeben. 

Die haben wir aber gleich wieder verworfen. 

Wie man die Dosen genau an den beliebtesten Angelplätzen am See platzieren kann, ist uns schleierhaft. 

Der Hahnenkammsee bietet auch eine Möglichkeit zum Campen oder eben zum baden. 

Die Badeplätze sind gekennzeichnet und etwas entfernt von den Angelplätzen. 

Definitiv ein toller See, der damals neben 6 weiteren Seen künstlich angelegt wurde. 

Blick ins Donau-Ries

Alles eine Sache der Perspektive. 

Dieses Kunstwerk haben wir auf Google Maps entdeckt. 

Da wir ohnehin zum Kloster Mönchsdeggingen wollten und das hier in der Nähe lag, machten wir einen kurzen Abstecher. 

Von dem kleinen Hügel, auf dem das Kunstwerk steht, hat meinen tollen Blick ins Donau-Ries. 

Nachdem wir uns am Ausblick satt gesehen haben, bekamen wir Hunger. 

Als nächste Wirtschaft spuckte uns Google die Waldschänke Eisbrunn aus. 

Eine gute Wahl, denn das Essen war sehr lecker. 

Kloster Mönchsdeggingen - Donau-Ries Lost?

Das Kloster hätten wir gar nicht auf dem Plan gehabt, wenn ich nicht über die Rezension von Martin (ZwischenDampf) gestolpert wäre. 

Da stand folgender Satz: Im ersten Moment hatten wir den Eindruck, einen sogenannten Lost Place zu betreten.

Das hat uns natürlich neugierig gemacht und so haben wir uns die alten Mauern auch mal angeschaut. 

Der erste Eindruck könnte wirklich auf einen Lost Place schließen lassen.

Im inneren trafen wir dann aber auf weitere Besucher und ein gepflegtes Kloster. 

Durchaus sehenswert und unweit vom Kloster gibt es auch noch einen tollen Ausblick ins Land. 

Burgruine Niederhaus

Den Abschluss unserer Tour bildete die Burgruine Niederhaus. 

Dort waren wir vor knapp drei Jahren schon um Sternschnuppen (Perseiden) zu beobachten und zu fotografieren. 

Ein paar Eindrücke davon gibts im obigen Video. 

Hier gibt es auch wieder einen tollen Blick ins Land.

Ein paar Kilometer weiter gibt es noch die Burgruine Hochhaus, welche ebenfalls einen Ausflug wert ist.

Abends haben wir dann Nahe der Ruine gemütlich gegessen und nochmals eine Nacht im Micro Camper verbracht, bevor es wieder Richtung Heimat ging.   

Seid ihr schon mal im Landkreis Donau-Ries unterwegs gewesen und habt ihr Empfehlungen?

Wir freuen uns auf Eure Antworten in den Kommentaren. 


Tags

donau-ries


Weitere Beiträge

Herbstdeko aus Restholz

Herbstdeko aus Restholz
{"email":"Email address invalid","url":"Website address invalid","required":"Required field missing"}
>