Field Notes – Das unbekannte Wesen

Field Notes? Was ist denn das? So kommt es mir zumindestens manchmal vor wenn man sich mit anderen Cachern darüber unterhält, sei es im realen Leben oder über diverse soziale Netzwerke. Um das Thema ein wenig näher zu beleuchten erläutere ich kurz für was Field Notes dienen und für wen sie nützlich sind.

Was sind Field Notes?

Field Notes ermöglichen es den Überblick über gefundene Caches zu behalten. Also quasi eine Art Notiz. Darin enthalten ist die GC-Nummer,  Name,  Datum, Uhrzeit und eventuell gemachte persönliche Notizen zum Cache. Auch DNFs können als Field Note abgelegt werden. Die meisten aktuellen GPS-Geräte sowie auch viele Smartphone-Apps unterstützen diese Funktion.

Für was brauche ich sie?

Gerade auf mehrtägigen Cachetouren verliert man schnell den Überblick über die gefunden oder auch nicht gefundenen Caches. Mittels Field Notes kann der Cache direkt vor Ort „geloggt“ werden. Was nicht als Online-Log zu verstehen ist, sondern eben als Notiz. Somit hat man die genaue Reihenfolge der Funde mit Datum und Uhrzeit. Persönlich schreibe ich immer noch eine Kleinigkeit dazu damit ich mich später beim loggen an diverse Dinge erinnern kann.

Was tun mit den Field Notes?

Wieder am heimischen PC kann die Datei vom GPS-Gerät, die bei Garmingeräten geocache-visits.txt heißt, bei geoaching.com hochgeladen werden. Eleganter geht das über die verschiedenen Geocaching Smartphone-Apps. Hier ist es oft direkt möglich die erzeugten Field Notes noch vor Ort hochzuladen. Die originale Geocaching App ist hierfür allerdings nicht zu empfehlen weil  diese das Datum und die Uhrzeit von Seattle nimmt, was je nach Tageszeit zu falschen Logeinträgen führen kann.

Nach dem hochladen

Nachdem die Field Notes hochgeladen wurden kann geloggt werden. Dazu geht man einfach auf die Field Notes Übersicht und dann auf Compose Log des entsprechenden Caches. Hier sieht man dann auch eventuell gemachte Notizen im Eingabefeld die man sich zum Cache gemacht hat.

Für wen sind die Field Notes ideal?

Eigentlich für jeden. Es rentiert sich aber meiner Meinung nach nicht das Gerät wegen eines gefundenen Caches an den PC anzuschließen. Für mehrtägige Touren oder für Cacher die erst Wochen später loggen ist es aber eine feine Sache die ich nicht mehr missen möchte.

8 Kommentare

  • Nachdem wir anfänglich handschriftliche Listen führten, mal mehr und mal weniger ordentlich, war ich froh, irgendwann den Sinn und Zweck von Field Notes entdeckt zu haben.
    Schicke ich mir vom Tragtelefon per Mail zu und kann dann problemlos loggen.

  • Ja, ich liebe die Fieldnotes auch.
    Für mich brauche ich sie „nur“ zum loggen, nicht für Notizen, aber das handahbt ja jeder anders.

    Mein Szenario:
    Ich Cache mit einem Smartphone (HTC HD2)… Und ja, ich cache ausschließlich mit dem Smartphone aber das ist ja hier mal wurscht. Darauf nutze ich die Software (neudeutsch auch „Äpp“ genannt) Cachebox.
    Habe ich einen Cache gefunden, wird der in Cachebox als gefunden markiert, dazu könnte ich noch Text schreiben, dass lass ich aber, da ich das Schreiben mit dem Smartphone nicht sooo prickelnd finde.
    Jedenfalls wird jedes Log von Cachebox in die schon angesprochene Textdatei „Fieldnotes.txt“ im entsprechenden Format geschrieben.

    Ich kann dann entweder direkt oder auch irgendwann später zum Cache-Feierabend, meine Logs an gc.com übertragen, das kann mit einem Smartphone mit Internetzugang natürlich automatisch geschehen.
    Später setze ich mich dann an einen richtigen PC und bekomme alle Fieldnotes aufgelistet, die ich dann zu echten Logs mache.

    Vorteil: Ich vergesse nicht mehr, was überhaupt zu loggen ist. Zudem muss ich nicht umständlich am Smartphone ein Log tippen (oder sagt man dann „touchen“?), kann also dann bequem ein aussagekräftigeres Log am PC schreiben, das sich nicht nur auf „Gleich gefunden, TFTC“ beschränkt.

  • Danke! Ich bei keiner, der unterwegs übers Handy loggen will (schon allein wegen Trackables). Deswegen „logge“ ich leer und sende die Logs nicht ab. Dadurch kann ich daheim die Reihenfolge der Caches sehen und die Logs auf dem Handy einfach löschen.

    Ich habe mir eben die Funktionalität der Fieldnotes angeschaut und ich muß sagen, perfekt! Ich „logge“ auf die Website und habe die Reihenfolge, Uhrzeit etc. komfortabel bereit fürs „richtige“ Log.

  • Netter Bericht. Ich selbst nutze die Field Notes bereits seit meiner Zeit mit dem Oregon 300. Auch beim aktuellen 550 arbeite ich damit, wobei ich die etwas wackelig gebaute Mini-USB-Schnittstelle nicht übermäßig belasten will, sodass die Field Notes nun am Smartphone (Defy) erstellt und drahtlos hochgeladen werden, während das Oregon 550 die Navigation die Navigation übernimmt.

    Das perfekte Duo!

  • Ich nutze seit einiger Zeit auch c:geo und die fieldnotes… diese sind razzfazz auf gc.com hochgeladen.
    Was mich noch n bissl stört ist, dass ich unterwegs komplett offline bin, dennoch logge mit Text. etc.
    Aber eine Funktion, z.B. 30 Caches AUF EINMAL freizugeben bzw. zu senden gibt es m.E. nach nicht…Hat jemand ne Idee?
    LG

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