Gedanken zur Guideline Änderung bei Groundspeak

Beim studieren meiner RSS-Feeds fielen mir zwei Blogbeiträge auf die sich um die Änderung der Guidelines bei Groundspeak drehten. 

Bei 2cachefinder wird davon gesprochen das die Geocacher verärgert sind. Alle Geocacher? Wohl kaum. Schatzsuche Thüringen hat das Thema aufgenommen und hält dagegen. Allerdings werden mit ziemlicher Sicherheit beide Blogs von Groundspeak eher nicht wahrgenommen. Richtiger wäre es seinen Unmut direkt bei Groundspeak loszuwerden. Entweder im blauen Forum oder eben über appeals@groundspeak.com.

Die Regeländerung ist so neu eigentlich nicht, wurde jetzt nur konkretisiert.  Meiner Meinung nach liegt das unter anderem an der Zunahme der Powertrails und natürlich auch daran das jedes noch so heikle Eck bedost werden muß. Es werden in Zukunft sicherlich noch weitere Einschränkungen Einzug halten. Es ist ja grundsätzlich jetzt schon möglich komplette Gebiete bei Groundspeak sperren zu lassen. So weit ich das mitbekommen habe haben dies auch schon ein paar Gemeinden gemacht.

Geocaching in der Zukunft

Ich denke das in zwei bis drei Jahren immer weniger Dosen ausgelegt werden können und mehr auf Virtuals (Challenges?) umgeschwenkt werden muß. Wie seht ihr das Geocaching in der Zukunft? Was haltet ihr von den Guideline Änderungen? Sinnvoll oder Mist?

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1 Kommentar

  • In den aktuellen Änderungen kann ich nicht viel Neues finden. Warum sich nun manche Cacher drüber “ärgern“ ist mir daher auch nicht so ganz klar. Ich kann mir zweierlei vorstellen. Entweder sie waren sich bislang nicht bewusst, was seither in den guidelines stand und haben anhand der aktuellen Diskussion festgestellt, dass die guidelines und die Realität draußen im Wald oft nicht übereinstimmen. Oder sie befürchten durch die aktuellen Änderungen noch mehr Gängelungen und Willkür der Reviewer.

    Dass der Blogbeitrag von 2cachefinder teilweise heftige Kommentare zur Folge hatte, liegt wohl dran, dass er gleich zu Beginn schreibt: “ Es werden immer mehr Cacher die einfach keine Lust mehr auf GC.com haben. Somit werden auch immer mehr „gute“ Caches archiviert und zu anderen Plattformen transferiert. “ Bei einigen Cachern brennen da offensichtlich sofort die Sicherungen durch.

    Ob diese Änderungen nun sinnvoll sind oder nicht, wird in erster Linie davon abhängen, wie die Reviewer diese umsetzen. Es war bislang schon so, dass offensichtlich guidelinewidrige Caches veröffentlicht wurden und entsprechende SBAs http://www.geocaching.com/seek/log.aspx?LUID=871a2a6a-b7d2-499e-96c9-a0b3a00e1813 ignoriert oder abgeschmettert wurden, während die Caches anderer Owner aus fadenscheinigen Gründen nicht veröffentlicht oder archiviert wurden. Hieran wird sich wohl auch in Zukunft nichts ändern.

    Wie sich “ Das Geocaching“ in Zukunft entwickeln wird, weiß natürlich heute niemand. “Das Geocachen auf gc.com“ führt seit einiger Zeit zu immer mehr Frust. Frust über sinkende Qualität, Frust über Reviewer-Willkür, Frust über sinnlose Tradirunden und Dosenflut, Frust über die Abstandsregel, Frust bei genervten Jägern/Förstern/Naturschützern/Behörden/… Spaß am Geocachen haben scheinbar nur noch die Punktesammler und denen dürfte es egal sein, wofür sie einen Punkt bekommen. Die werden auch mit Virtuals oder Challenges weiter ihren Spaß haben. Diejenigen, die etwas andere Ansprüche haben, hätten sich meiner Meinung nach, schon vor Jahren von gc.com verabschieden sollen und das Heft selbst in die Hand nehmen sollen. Bislang bleiben sie aber G$ treu und liefern den Punktesammlern einen würdigen X000. Fund. Sie lassen ihren Frust in Blogs und Foren ab obwohl sie wissen, dass G$ davon keine Notiz nimmt, zahlen aber weiterhin ihre 30$. Es ist daher zu befürchten, dass sich auch hieran nichts ändern wird.

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