Kritik an den Geocaching Guidelines

Sonntag Morgen ist es in der Twitter Timeline doch eher überschaubar und ruhig. Das ist aber auch oft die Zeit der amüsanten Links. Heute musste ich über ein Note schmunzeln auf die NDR hingewiesen hat. 

Was ist passiert? Ein relativ neuer Cacher hat eine Dose veröffentlicht. Doch leider liegt diese auf den Finalkoordinaten eines alten Mysteries. Die älteren Cacher werden sich noch daran erinnern das es früher nicht notwendig war die Finalkoordinaten oder gar Wegpunkte anzugeben.

Prinzipiell ein Fehler im System der jetzt zu Problemen führt. Der Reviewer fortwo hat daraufhin wegen Verwechslungsgefahr das Listing disabled. Ein paar Tage später, die Dose wurde inwischen verlegt, hat der Owner die Dose wieder enabled und kritisiert die Abstandsregel:

 Da ich (noch) kein Premiummitglied bin und deswegen auch nicht in das »geheimnisvolle Forum« hier reinkomme, will ich doch die Gelegenheit nutzen, die Abstandsregel zu kritisieren:

Ich habe Geocaching bisher so verstanden, dass man auf Touren ein Döschen dabei hat und das spontan an einem interessanten Ort versteckt, den man zufällig unterwegs findet, und danach zu Hause dafür ein Listing erstellt. Durch die Abstandsregel auch bei Stationen- und Finaldosen von Mysteries und Multis kommt man aber in die Situation, dass man *hinterher* Rücksicht nehmen muss auf Dosen, die man *vorher* gar nicht in der Übersichtskarte sehen konnte, weil diese Dosen darin nicht angezeigt werden! Mir ist das mit zwei Caches nun schon passiert, was mich extrem ärgert, denn die Reviewerin hatte nun viel Extraarbeit, und ich doppelte Fahrtwege, einen insgesamt zweifachen Aufwand und bin insgesamt frustriert. Diese Regelung sorgt also für ein »Mehr an Bürokratie« bzw. zusätzlichen Aufwand, erschwert damit das Spiel anstatt es zu verbessern, und deswegen sollte die Abstandsregel für alle »unsichtbaren Caches« meiner Meinung nach abgeschafft werden!

Gleichzeitig wäre ich dafür, eine neue Regel einzuführen, dass alle Dosen wenigstens den GC-Code des Listings deutlich sichtbar tragen müssen, denn dann gibt es überhaupt keine Verwechslungsgefahr, die so oft behauptet wird. Dass im vorliegenden Fall die Finaldose des Mysteries unweit vom ursprünglichen Standort meines neuen Caches entfernt lag, wusste ich vorher, sehe aber das Problem nach wie vor nicht, weil meine Dose GC-Nummer und Namen drauf hat – man weiß dann doch sofort und eindeutig, was man da eigentlich gefunden hat! Die ganze Diskussion um Verwechslungsgefahren halte ich für eine völlige Scheindebatte. Alternativ wäre mein Vorschlag, dass in den Übersichtskarten mögliche Kollisionspunkte neutral als graue Flächen mit einem Umfang von 161 Metern dargestellt werden, dann weiß man auch ohne mehrfache Rückfragen bei den Reviewern, wo noch mögliche freie Dosenplätze in einem bestimmten Gebiet sind. Oder »jemand Offizielles« veröffentlicht ein Webformular zum Koordinatencheck, wo man sofort ohne weitere spoilende Infos eine Meldung erhält, ob ein bestimmter Platz geht oder nicht (Ganz am Rande wäre ich übrigens auch noch dafür, Challenges in den Karten mit anzuzeigen).

Auch wenn ich mich selbst jetzt als CO ausführlich geäußert habe (dieser Cache wird von 8 Usern beobachtet, also gibt es ein Interesse am weiteren Verlauf), ist ein Listing doch kein Blog! Insofern bitte ich darum, künftig nur Dinge zu posten, die wirklich konkret mit dem Cache zu tun haben. Über meine Ansichten zur Abstandsregel usw. kann man mit mir gern auf Events diskutieren. Der Text hier ist somit als abschließende Sammelantwort auf alles, was bisher gepostet wurde, zu verstehen.

Mein Wunsch wäre, dass jetzt wieder der Spaß am »Jahreszahlen-Trail« im Vordergrund steht. Alle bisherigen Einträge auf dem alten Logstreifen, auch während der »Disablierung« (Ihr Schlingel!), sind natürlich gültig und bleiben bestehen. Das Hintergrundbild ist eine eigene Zeichnung; das Original liegt zum Mitnehmen im Cache. Vielleicht möchte das ja jemand haben, das könnte später noch mal mehrere Melonen wert werden…

Happy Caching & schönen Sonntag wünscht der alsterdrache
Quelle: geocaching.com

Ein Koordinatencheck ist, soweit ich das noch in Erinnerung habe, in Planung. Wünschenswert wäre es auf jeden Fall. Dieser sollte so implementiert werden daß damit keine Finalkoordinaten herausgefunden werden können. Auch eine Anpassung der Abstandsregeln halte ich für sinnvoll. Ob eine gänzliche Streichung der Abstandsregel sinnvoll ist oder eine Sättigungsregel wie es sie bei den Schweizern gibt bleibt dahingestellt.

Kommt ihr mit der jetzigen Abstandsregel klar oder wünscht ihr Euch auch eine Änderung und wenn ja wie soll diese aussehen?

8 Kommentare

  • Moin! ;-)

    Ich persönlich halte die Abstandsregel an einem großen Teil der Locations für sehr sinnvoll.
    Was wäre, wenn das Ulmer Fort auf ein Mal mir Dosen zugepflastert werden könnte?
    Allerdings gibt es auch einen Haufen Orte, wo man sie nicht braucht.
    Sättigungskontrolle? Die hat man durch die Abstandsregel automatisch.
    IMHO überwiegen die Vorteile dieser Regel. Man sollte nur den Reviewern klarmachen, dass sie Diese auch öfter mal lockerer handhaben könnten.
    Sie dürfen es nämlich schon lange!

  • Sicherlich ist die Abstandsregen schon aus dem Grund sinnvoll, da man einfach dadurch „gezwungen“ wird sich Gedanken zu machen, wo man seine Dose auslegen kann.
    Mir kommt es vor, als ob manche nur die Dose verstecken um auch mal Owner zu sein und nicht um einen schönen Platz zu zeigen oder eine super Geschichte zu erzählen.
    Es sollte jedoch grundsätzlich möglich sein, dem zuständigen Reviewer einen potentiellen Cach vorzustellen auch wenn er die Abstandsgrenzen unterschreitet aber man dafür eine plausibele Begründung liefern kann.

    Die Auffassungen hierzu mögen unterschiedlich sein aber die Aussage des Owners:
    „…Dass im vorliegenden Fall die Finaldose des Mysteries unweit vom ursprünglichen Standort meines neuen Caches entfernt lag, wusste ich vorher, …“
    zeigt doch nur, dass er mit Vorsatz die Guidelines nicht beachtet hat und dadurch ist in meinen Augen jegliche Reaktion des Reviewers verständlich.

    Grüße aus der Mitte von Deutschland.
    turboINTERCEPTOR

  • Auf der einen Seite finde ich es ja lustig, dass Ihr hier meine Dose diskutiert, wobei Einleitungen wie „ein relativ neuer Cacher“ mir schon zeigen, in welche Richtung das gelenkt werden soll. Leute, die knapp 6 Monate cachen, sind weder erfahrungs- oder ahnungslos, noch war das mein erster Cache. Auf der anderen Seite zeigen mir Formulierungen wie „dass er mit Vorsatz die Guidelines nicht beachtet hat und dadurch ist in meinen Augen jegliche Reaktion des Reviewers verständlich“ auch eine Beamtenmentalität vieler Altcacher, die ich bemerkenswert finde: Bei den tausenden von Dosen, die Ihr alle seit 2001 gefunden habt, habt Ihr völlig den Spaß am Spiel aus den Augen verloren, scheint mir. Zudem habt Ihr auch gar nicht die Kommunikation im Hintergrund mitbekommen, die ich mit der Reviewerin wegen dieses Caches hatte, erlaubt Euch aber eine Meinung dazu. Gute Sachargumente, dass beispielsweise meine Dose klar Namen und GC-Nummer drauf hat, eine Verwechslung also auch im konkreten Fall völlig ausgeschlossen war (Regel hin oder her), werden stattdessen gar nicht beachtet. Ich bin sehr froh, dass Geocaching seinen elitären Charakter mittlerweile verloren hat und offen für viele neue Leute ist.

    • Du schreibst: „Gute Sachargumente, dass beispielsweise meine Dose klar Namen und GC-Nummer drauf hat, eine Verwechslung also auch im konkreten Fall völlig ausgeschlossen war (Regel hin oder her), werden stattdessen gar nicht beachtet.“

      Das ist irrelevant denn du hast mit abschicken Deines Listings die Guidelines akzeptiert. Wäre es auch ein gutes Sachargument wenn ich bei Rot über die Ampel fahre weil ich vorher geschaut habe ob jemand kommt? Es gibt nun mal Regeln bei diesem Spiel an die man sich halten kann. Das hat auch nichts mit elitär oder hochnäsig zu tun. Mich würde es jedenfalls Ärgern wenn jemand, und dabei ist es egal ob Neu- oder Altcacher, eine Dose neben meinen Mystery legt. Das ist nicht der Sinn des Spiels. Es gibt Plattformen da gibt es keine Abstandsregel. Dort könnte man soetwas machen.
      Und den Spaß am Spiel habe ich übrigens nie verloren. ;)

  • Okay, das geht’s jetzt ans Eingemachte: Totschlagargumente auf der formalen Ebene zur Beendigung einer Diskussion anzuführen, geht immer komplett nach hinten los. Ich werde das im Folgenden erläutern.

    Erstens bedeutet »Innovation«, dass man bestehende Regeln nicht einfach hinnimmt, sondern kritisch hinterfragt. Das mache ich mit meinem Diskussionsanschub. Hättest Du das Listing und die Logs zu meinem Cache GC3CY07 gelesen, wäre Dir nicht entgangen, dass die Reviewerin die Dose freigeschaltet hat, weil die Kollision nicht angezeigt wurde, weil ältere Mysteries und Multis ihre Daten noch nicht melden mussten. Also wird dadurch bereits ein großes Manko der Regel offenbar, denn das heißt ja nichts anderes, als dass es (zumindest in beliebten Gebieten) regelmäßig zu weiteren Konflikten kommt, die alle nur mehr Arbeit und Bürokratie bedeuten, weil es keine einheitlichen Regeln gibt. Wie ich schon schrieb, ist das eine Verschlechterung des Spiels und keine Verbesserung und sollte deswegen modifiziert oder abgeschafft werden. Der Aufwand, dass alle COs betroffener Caches ihre Daten nachmelden ist unvertretbar hoch gegenüber der simplen Aufgabe der Regelung. Übrigens bin ich keinesfalls gegen die Abstandsregel allgemein – aber in Bezug auf »unsichtbare« Dosen muss die m. E. weg. Mit welcher Berechtigung werden »schwächere« Dosen (sichtbare Tradis) gegenüber »stärkeren« Dosen (nicht sichtbare Multis und Mysteries) benachteiligt? Mir war eine andere Dose aus persönlichen Gründen wichtig, die ich aber an sieben (!) angefragten Standorten nicht legen konnte; schau Dir die Umgebung an zu GC3D0Z5, alles optisch frei, de facto jedoch voll mit unsichtbaren Dosen. Wenn ich eine Dose legen will, finde ich es ärgerlich und unspontan, zuvor ein »Bauprüfverfahren« einleiten zu müssen und eine »Baugenehmigung« bei der Reviewerin einzuholen, wenn Du verstehst. Deswegen mein Argument mit der GC-Code-Kennzeichnung aller Dosen, denn die behauptete Verwechslungsgefahr ist ja das Hauptargument der Befürworter der Abstandsregel für Multis und Mysteries.

    Zweitens zu Deinem formalen Beispiel mit der »roten Ampel«. Da kann ich nur sagen, dass wir die Diskussion nicht auf dieser Ebene führen sollten, denn dann machen wir ein Fass auf, was ungeahnte Folgen haben könnte: Man stimmt mit dem Abschicken eines Listings zu, dass man die Regeln einhält. Nur welche genau übrigens? Wieso gibt es in der Schweiz andere Abstandsregeln (»Sättigung«) als in Deutschland? Zustimmen muss man den Groundspeak-Regeln. Ich hatte mich zuvor auf der Info-Seite der Reviewer informiert; dort fand ich unklare Aussagen, denn die Startpunkte der Mysteries fallen nicht unter die Abstandsregel. Ich war dann davon ausgegangen im weiteren Text, dass das auch für Finals gelte. Außerdem: Unterziehen wir bestehende Dosen tatsächlich mal einer strengen formalen Prüfung, so komme ich zu dem Ergebnis, dass die überwiegende Mehrheit gegen die Regeln oder sogar gegen geltende Gesetze (§ 123 StGB) verstößt: Der Parkplatz bei IKEA, OBI oder Aldi ist Privatgelände, das nur zum Zweck des Parkens im Zusammenhang mit einem Einkauf betreten werden darf, nicht aber zum Dosenlegen; Caches bei Schulen, direkt in Wohnstraßen oder auf Kasernengelände sind eigentlich gegen GC-Regeln. Freigeschaltet wurden trotzdem alle. Wenn also die Regeln wirklich mal stringent angewendet werden würden, müssten vermutlich 80% aller Dosen archiviert werden. Willst Du diese Debatte, die zudem unser Hobby wieder einmal in ein ganz schlechtes Licht rücken würde in der Öffentlichkeit?

  • Hallo alsterdrache,

    anscheinend merkst Du gar nicht, dass Du Dich mit Deinen Aussagen immer mehr disqualifizierst oder?
    Du hast Deine Vorstellungen, was für Dich richtig oder falsch ist und etwas anderes scheinst Du nicht zu akzeptieren. Die ganze Zeit sprichst du von Innovation oder Modifizierung aber Du scheinst zu vergessen, dass Du in der Richtung nichts zu sagen hast!
    Wie Spike05de schon nagesprochen hat, gibt es viele Plattformen auf denen Geocacher sich austoben können und wenn Dir geocaching.com nicht gefällt, dann nimm halt eine andere schließlich zwingt Dich ja keiner dazu hier zu bleiben.
    Groundspeak hat die Spielregeln aufgestellt und an die müssen sich nun mal ALLE (ja da gehörst Du auch dazu!) halten. Ob Du das richtig findest oder nicht interesiert (entschuldige bitte meine Wortwahl) keine Sau.
    Wie ich schon sagte hast Du im vollen Bewusstsein gegen die Richtlinien von Groundspeak verstoßen und das zeigt mir einfach, dass Du gar nicht zum Team dazugehören willst.
    In meinen Augen bist Du einer von den Leuten, die ihre Auffassung von „Richtigkeit“ durchsetzen wollen und dies mit irgendwelchen Pseudoargumenten hinterlegen. Was Deiner Meinung nicht entspricht ist falsch und muss so abgeändert werden, dass es dir gefällt. Glücklicherweise bist Du aber nicht derjenige, der hier das Sagen hat denn sonst würde ich den Spaß am Hobby verlieren.
    Deine Argumentation mit der Erfassung der älteren Cachs ist auch völlig haltlos. Wir leben nun mal in einer Zeit der schnell voranschreitenden Technik und somit müssen auch die Guidelines angepasst werden. Bei Groundspeak ist das nicht anders und auch hier gilt der Bestandsschutz. Warum willst oder musst Du denn das in Frage stellen?

    Zum Schluss komme ich noch mal auf eine Aussage von Dir zurück:
    „Ich bin sehr froh, dass Geocaching seinen elitären Charakter mittlerweile verloren hat und offen für viele neue Leute ist.“
    Geocaching war nie elitär aber für Leute gedacht, die Regeln akzeptieren und dadurch Spaß an ihrem Hobby haben.
    Ich hingegen finde es schade, dass mittlerweile jeder „Depp“ sich Geocacher nennt nur weil sein PDA einen GPS Empfänger hat denn genau durch solche Leute werde „wir“ Geocacher in der Öffentlichkeit immer mehr in Verruf kommen.

    Vielleicht habe ich jetzt erreicht, dass Du noch mal in Ruhe darüber nachdenkst, was Du hier anstellst oder erreichen willst aber ich glaube da ist eh schon alles verloren.

    Viele Grüße aus der Mitte von Deutschland.
    turboINTERCEPTOR

  • Hallo turboINTERCEPTOR,
    ich bin doch sehr irritiert über Deine Ausführungen: Ich habe natürlich das Recht, bestehende Regeln zu kritisieren, auf konkrete Missstände hinzuweisen, eine eigene Meinung zu haben, Diskussionen anzufangen und Vorschläge zur Veränderung zu machen; das nennt man »pluralistische Demokratie«. Auch Geocaching ist ein dynamisches Spiel, was ganz klar maßgeblich von sich aktiv einbringenden Mitgliedern lebt, selbst wenn Groundspeak dann die Regeln formuliert, die selbst aber auch veränderbar und nicht starr sind. Insbesondere darf ich das alles, wenn Formulierungen aus meinem Listing in einem Blog wie diesem ohne vorherige Rücksprache öffentlich diskutiert werden. Wenn Du das alles als »Disqualifizierung« bezeichnest, muss ich mich sehr wundern! Und sprich bitte bei der Bewertung nur für Dich selbst, denn ob das, was ich frage oder sage, wirklich »keine Sau« interessiert, kannst Du gar nicht beurteilen. Zudem habe ich nie behauptet, dass ich in irgendeiner Weise »das Sagen« hätte. Richtig ist vielmehr, dass Du auf keinen meiner konkret dargelegten Punkte eingehst, die mitnichten »Pseudoargumente« sind, denn ich habe die von mir konkret erlebten Probleme ja benannt, und die sind real und lassen sich nicht mit unsachlichen Äußerungen einfcah wegfegen. Und natürlich war Geocaching ursprünglich ein elitäres Hobby mit einer starken sozialen Auslese, da GPS-Empfänger vor gut 10 Jahren noch sehr teure Geräte waren. Aber da Du diejenigen, die heute als Familienhobby mit Smartphone oder (günstigeren) GPS-Geräten erfreulicherweise cachen gehen als »Deppen« bezeichnest, ist diese ganze Diskussion hier für mich jetzt beendet. Oh, und geocaching.com werde ich natürlich nicht verlassen, da es die größte Plattform mit den meisten Möglichkeiten ist, und ich mich trotz mancher berechtigter Kritik dort und im Kreise der meisten Cacherinnen und Cacher in Hamburg sehr wohl fühle.
    Hab einen besinnlichen Sonntag und fühl Dich aufs allerherzlichste aus Hamburg gegrüßt,
    alsterdrache

  • Hallo alsterdrache,

    ich versuche es noch mal mit Woren zu formulieren, die auch Du vielleicht verstehst.
    Du bist ein Gast auf einer Plattform, die Dir für Dein Hobby jegliche Informationen kostenfrei zur Verfügung stellt. (Bevor hier irgendwelche irrtümlichen Bemerkungen gemacht werden: ich bin „nur“ Basic Member.)
    Anstatt über dieses Angebot froh zu sein und Dich wie ein Gast zu verhalten machst Du genau das Gegenteil und versuchst alles, was Dir nicht gefällt in Frage zu stellen. Dieses Verhalten ist (ich formuliere es mal schlicht) extrem unhöflich und unkultiviert.
    Wenn Du von meinen Ausführungen irritiert bist, dann tut es mir leid aber ein bisschen „gute Kinderstube“ sollte man (Du) schon haben und sich auch dementsprechend verhalten.
    Du hast natürlich jederzeit das Recht Deine Meinung frei zu äußern und Verbesserungsvorschläge zu benennen aber nicht in der Art und Weise, wie Du es getan hast. Groundspeak ist Dir gegenüber zu nichts verpflichtet – Deine Anmerkungen hingegen lassen auf etwas anderes schließen.
    Zum Thema „Veröffentlichung ohne vorherige Rücksprache“ solltest Du Dich vielleicht mal etwas informieren. Meines Wissens gibt es ein Zitatrecht und weiterhin ist Dein „Statement“ von Dir selbst in einem öffentlichen Forum gepostet worden ergo Du hast Dein Recht der Privatsphäre in dieser Hinsicht extrem geschmälter.
    Um letzendlich nochmals auf Deine „Argumente“ zurückzukommen, auf die ich nicht näher eingegenagen bin. Jegliche Argumente könne zwar aus Deiner Sicht (oder auch der von Anderen) sinnvoll und/oder logisch sein aber Deiner „pluralistische[n] Demokratie“ fehlt hier jegliche Grundlage, da Dich Groundspeak (imho) nicht dazu eingeladen hat, die Plattform zu übernehmen und nach Deinem Gutdünken zu gestalten. Deine Demokratie ist bei einem (privaten) Unternehmen völlig fehl am Platz.
    Wenn Du Deine Demokratie ausleben möchtest, dann schau Dich doch mal in der Schweiz oder in Schweden um. ;)

    Viele Grüße aus der Mitte von Deutschland.
    turboINTERCEPTOR

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