Neu-Ulm hat jetzt auch eine Scherben-Hotline für Radfahrer

Vor gut einem Monat hab ich von der Scherben-Hotline in Ulm berichtet die in Ulm extra eingerichtet wurde. Nach diversen Recherchen musste ich feststellen das Neu-Ulm soetwas noch nicht am Start hat. Also hab ich kurzerhand dem Verantwortlichen vom Fachbereich 3 (Verkehrsplanung) eine Email geschrieben und mal angefragt ob soetwas in Neu-Ulm auch möglich wäre.

Es dauerte etwas bis ich die erste Antwort bekam in der Stand das man dies verwaltungsintern abstimmen möchte. Nach knapp einem Monat ohne Antwort hab ich nochmals nachgefragt und mir wurde mitgeteilt das es noch an der Feinabstimmung hapert. Heute trudelte dann folgende Email ein:

Sehr geehrter Herr Pippir,
noch einmal vielen Dank für Ihre Anfrage zu o.g. Thema.
Für die Reinigung und die Sauberkeit auf den Neu-Ulmer Radwegen ist der städtische Baubetriebshof zuständig. Sollten Sie Scherben oder andere Schäden auf den Radwegen feststellen, nimmt der Baubetriebshof Hinweise dazu gerne telefonisch unter Tel.: 0731/7050-6608 (Herr Hans Wegmann) oder per E-Mail: baubetriebshof@neu-ulm.de entgegen und kümmert sich um die Beseitigung.

Wir möchten uns zudem auch für Ihre Anregung bedanken. Wir haben darauf reagiert, indem wir die oben genannten Kontaktdaten auf der städtischen Internetseite im Bereich „Radfahren in Neu-Ulm/Ansprechpartner“ ergänzt haben (http://nu.neu-ulm.de/de/buerger-service/leben-in-neu-ulm/verkehr/).
Ich wünsche Ihnen allzeit gutes Radfahren und möglichst „viel Sonne in den Speichen“!

Nun kann man also auch in Neu-Ulm Scherben melden. Vielleicht nimmt ja jetzt der ein oder andere Radler ebenfalls Kontakt mit der zuständigen Stelle ein und versucht soetwas anzuregen.

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4 Kommentare

  • Ich hatte ein web-gestütztes System mal beim Kölner Fahrradbeauftragten vorgeschlagen, nachdem ich in einem Fahrradblog über eine ähnliche Lösung gelesen hatte. Dabei ging es jedoch nicht nur um Scherben, sondern um verschiedene Problemmeldungen rund die die Radverkehrsführung. Die Antwort war damals sehr ernüchternd: Man hielt das dort für eine Alibi-Lösung, weil man nicht gewährleisten könnte, dass auch zeitnah Abhilfe geleistet werden könnte.

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