Tipps für Allgäu Urlauber rund um Nesselwang

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Vor kurzem waren wir in Nesselwang im Urlaub und haben ein paar Eindrücke und Tipps mitgebracht.

Beruflich war ich schon öfters in Nesselwang untergebracht. Darum fiel die Wahl des Urlaubsziels auch leicht, weil ich wusste die Umgebung ist toll.

Da wir ohnehin vor hatten jeden Tag zu wandern oder unterwegs zu sein, fiel die Wahl auf eine Ferienwohnung mit Königscard. So konnten wir die öffentlichen Verkehrsmittel wie Bus und Bahn, Museen und auch die Bergbahnen umsonst benutzen.

Nesselwang

Direkt in Nesselwang bietet sich die Alpspitzbahn für eine Fahrt auf den gleichnamigen Gipfel an. Von dort gehen mehrere Wanderungen ins Tal die natürlich auch umgekehrt gemacht werden können.

Den Wasserfallweg können wir nur empfehlen. Er beginnt gleich in unmittelbarer Nähe zur Alpspitzbahn ist wunderschön und wurde dieses Jahr erst neu hergerichtet. Die Steilen stellen sind mit Stufen gesichert so dass auch Kinder oder ältere gut laufen können. Einen Cache gibt es dort natürlich auch: Am Wasserfall.

Von dort aus hat man dann die Wahl zur Mittelstation zu laufen oder über die Höllschlucht zurück nach Pfronten-Kappel. Wir haben die Höllschlucht mit Teufels Küche bevorzugt. Kurz vor der Höllschlucht kann man noch an der Kappeler Alp einkehren falls diese gerade nicht Ruhetag hat, wie bei uns. Der Abstieg ist dann nicht ganz so leicht wegen vieler Wurzeln und Steine.

Kulinarisches in Nesselwang

Gaststätten gibt es in Nesselwang zur Genüge. Unsere Empfehlung lautet aber Brauerei-Gasthof Hotel Post. Ganz in der Nähe befindet sich auch eine sehr gute Eisdiele (gegenüber der Kirche). Am Zimteis konnten wir uns kaum satt essen.  ;)

Für den kleineren Hunger können wir das Cafe Number One empfehlen. Wer gerne etwas gutes mit nach Hause nehmen möchte in Form von Wurst und Käse ist in Steiners Hofladen genau richtig. Der „Gute-Laune-Käse“ ist unser Favorit.

Ausflug nach Reutte

Einen kurzen Abstecher nach Reutte haben wir auch gemacht. Dort befindet sich die längste Fußgängerbrücke der Welt im Tibet Style. So etwas lässt man sich natürlich nicht entgehen.

Sie wurde von einer Burg zur anderen gespannt und hat stolze 406m Länge. Auf der einen Seite steht Fort Claudia auf der anderen Burg Ehrenberg.

Dank der Königscard konnten wir auch den berühmten Hahnenkamm mit der Bergbahn besuchen, Cache inklusive. Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen kurzen Abstecher zum Forggensee gemacht um dort bei einer gemütlichen Rundfahrt mit der MS Allgäu einen Kaffee zu genießen.

Pfronten

Auch in Pfronten gibt es Bergbahnen die wir genutzt haben. Gleich an zwei Tagen hintereinander, weil es dort oben so schön war. Dort liegt sogar ein Earthcache. Der Breitenberg ist wirklich zum Seele baumeln lassen geeignet.

Entweder man setzt sich irgendwo hin oder kehrt in der Hochalphütte ein. Ein weitere Möglichkeit wäre die Ostlerhütte die noch einen besseren Blick ins Tal beschert, aber etwas höher liegt.Test

Was sonst noch interessant ist

Das war natürlich noch lange nicht alles. Ein paar Empfehlungen gibt es noch.

Ruine Hohenfreyburg

Der Burgruine Hohenfreyburg und der daneben gelegenen Ruine Eisenberg haben wir auch einen Besuch abgestattet. Vor allem in den späten Abendstunden wenn die Sonne durch die alten Gemäuer blinzelt ist es hier richtig schön und vor allem ruhig. Direkt am Parkplatz gibt es auch die Schlossbergalm die zur gemütlichen Einkehr einlädt.

Ein Besuch in Kempten

In Kempten gibt es eine sehenswerte Altstadt und vor allem auch die Residenz. Die Führung ist mit der Königscard kostenlos, dauert ca. 45 Minuten und ist sehr interssant und vor allem imposant.

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Geocaching

Zum Geocaching findet sich allerhand. Wir sind aber in der Zwischenzeit sehr wählerisch und machen nicht mehr jeden Tradi oder Multi.

Ein echtes Highlight gibt es aber ganz in der Nähe von Kempten. Einen Nachtcache. Allerdings ist dieser nur mit Anmeldung zu machen. Dauer die dafür eingeplant werden muß ca. 2 – 4 Stunden. Das ist definitiv ein Cache der sich lohnt: Prison Break – Die Flucht @Night.

Für diejenigen die lieber tagsüber mit Kindern auf Dosensuche gehen, können wir ruhigen Gewissens den Panoramaweg Oy-Mittelberg empfehlen. Dort steht auch das kleine Bänkle:

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Fazit

Wir waren definitiv nicht das letzte Mal in dieser Gegend. Es gibt noch wahnsinnig viel zu erwandern und entdecken.

Seid ihr auch schon mal in der Gegend gewesen und habt Empfehlungen die hier noch nicht vorkommen?

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