Unterwegs als Grenzgänger – Kurzurlaub im Bayrischen Wald

glasarche_artikelbild

Der kurze Wanderurlaub ist nun zwar schon ein paar Tage her, dennoch möchte ich noch ein paar Zeilen darüber verlieren. 

Vielleicht kommt ja die Urlaubsregion für den ein oder anderen mal in Frage. Auf Cacheempfehlungen verzichte ich. Die Caches sind in der Region nicht ganz so dicht gesäht.

Braucht es meiner Meinung nach auch nicht, denn hier kommt man schon alleine durch die Landschaft voll auf seine kosten.

Vor ein paar Jahren waren wir schon mal in der Gegend und haben den Baumwipfelpfad besucht. Auch auf dem Lusen waren wir. Der mit Granitblöcken übersäte Gipfel des Bergs war das erneute Ziel unserer Reise.

Damals war es sehr neblig. Den Ausblick auf die umliegende Landschaft und die Himmelsleiter, eine steil ansteigende Steintreppe, konnten wir so nicht genießen.

Dieses mal hat es aber sehr gut geklappt was nachfolgende Bilder zeigen:

Wie auch schon das letzte mal ging es von unserer Übernachtungsmöglichkeit, dem Berggasthof Lusen, über den Sommerweg zum Gipfel und auf der Winterroute wieder zurück. Oben war es zwar sehr windig, aber die Einkehr in der Schutzhütte war ohnehin geplant.  :mrgreen:

Den Track davon gibts hier:

Am Tag darauf war dann das Wetter nicht so gut. Die geplante Wanderung von Finsterau zur Moldauquelle wurde deswegen verschoben.

Es gibt genügend andere Dinge die man an schlechten Tagen machen kann und so haben wir das Waldgeschichtliche Museum, das Tierfreigehege und den Silberberg mit Bergwerksbesichtigung eingeschoben.

Neben Luchs, Wolf und Co haben wir auch dieses nette Kerlchen beobachten können:

fischotter

Am letzten Tag vor unserer Abreise hat dann das Wetter richtig mitgespielt. Ich habe im Internet eine Wanderung gefunden die mich gleich angesprochen hat.

Es sollte von Finsterau aus zur Moldauquelle und dann über Buchwald (Bučina), Fürstenhut (Knížecí Pláně) wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Für wanderbegeisterte kann ich diese Tour nur empfehlen. Eine richtig schöne Landschaft an der man sich gar nicht satt sehen kann.

Von Finsterau ging es zunächst an der Reschbachklause vorbei über den 1263 hohen Siebensteinfelsen zur Moldauquelle. Es ist zwar nur ein symbolischer Ort, welcher aber schön angelegt ist.

moldauquelle

Danach mussten wir den Weg wieder ein Stückchen zurück gehen um Richtung Buchwald zu kommen. Dort lud dann das Hotel Alpská vyhlídka zur Einkehr ein. Hier sollte man, vorrausgesetzt man steht auf Süßspeisen, auf jeden Fall die Liwansen ausprobieren.

Die Preise sind dort sehr günstig, die Bedienungen freundlich und bezahlt werden kann in Euro.

Nach ein wenig Seele baumeln lassen auf der Sonnenterrasse, ging es gut gestärkt weiter nach Knížecí Pláně, einem alten Dorf von dem nur der Friedhof übrig ist.

Aber bevor wir uns den Friedhof angeschaut haben, sind wir noch ein Stückchen weitergelaufen um einen Kaffee zu trinken. Ziemlich abgelegen gibt es dort nämlich noch ein Gasthaus im Stil eines Böhmerwaldhauses.

Nach Besichtigung des Friedhofes, den Cache dort haben wir lieber nicht gesucht wegen zuviel Muggel, haben wir uns auf den Rückweg gemacht.

Auch hier habe ich noch ein paar Bilder zum anschauen:

Einen Track zum nachwandern gibts auch:

Wer noch Fragen zu den Wanderungen hat darf diese gerne in den Kommentaren stellen.

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