Von Mördern, Mühlen, der dunklen Seite der Alb und vergessenen Hütten

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Die Hitze des Sommers ist vorbei, im Garten und bei den Bienen gibt es nun auch weniger zu tun. Ideal um dieses Geocaching mal wieder auszuprobieren. 

Für die heutige Tour waren zwei Caches geplant. Zum Schluß sind es dann halt doch vier geworden, was aber nicht so schlimm ist. Zu Beginn haben wir uns The dark side of the Alb – Steige herausgesucht.

Die dunkle Seite der Alb

Ein Cache von TKKR der am 14.04.2005 gelegt wurde und seither knapp 230 Logs verzeichnen kann. Seit Jahren fahren wir immer wieder vorbei. Heute haben wir mal einen kurzen Stopp eingelegt und das interessante Bauwerk erkundet.

Für was das genau sein soll konnten wir allerdings nicht herausfinden. Nur für den Abfluss des Wassers wäre das etwas überdimensioniert.

darksideofthealb

Von Mördern und Mühlen

Weiter ging es dann zum Hauptziel des Tages: Eybtallöcher: Mörder und Mühlen vom Dachsbau. Dieser liegt seit 17.12.2006 und hat zum jetzigen Zeitpunkt 114 Logs. Auf knapp 10 Jahre ist das wirklich nicht viel. Liegt wohl daran das man nur einen Punkt abstauben kann und sich bewegen muß.

Jedenfalls ist der Name Programm. Los gehts am Mordloch, einer Karsthöhle mit 4320m Länge. Den Namen erhielt sie weil hier angeblich einst ein Wilderer den Eybacher Förster ermordet und versteckt haben soll.

Weiter geht es dann über schöne Wanderwege vorbei an der Oberen Roggenmühle ins Magental. Mystisch und wildromantisch durch kleine geheimnisvolle Pfade geht es immer leicht bergauf. Zwischendurch muß man immer wieder stehen bleiben und die urwüchsigen Formen bestaunen die die Natur hervorbringt. Natürlich auch zum Fotografieren.

magental

Im Anschluß ans Magental kommt man dann an der DAV-Hütte der Sektion Brenztal vorbei. Diese würde man eigentlich gar nicht sehen wenn man nicht im Listing explizit darauf hingewiesen wird. Seit kurzem gibt es hier auch einen Tradi: …a Hidde wo (faschd) koiner kennd…. Wir hatten Glück, denn der Owner der diesen Cache gelegt hat, war heute vor Ort und hatte Hüttendienst.

Nach einer netten Unterhaltung haben wir uns weiter auf den Weg gemacht. Noch keine 200m weiter fanden wir einen kaputten Luftballon mit einem Zettel dran. Abgeschickt von einem Brautpaar in Schönaich mit folgender Aufschrift: Lieber Finder! Bitte sende diese Ballonkarte als Überraschungsgruß an uns zurück. Herzlichen Dank!

Werden wir natürlich machen, inklusive genauer Koordinaten des Fundortes 8) . Die Strecke verlief im weiteren Verlauf leicht bergauf bis zum Dorf Steinenkirch. Dort gab es auch wieder einiges zu entdecken, vorausgesetzt man läuft mit offenen Augen durch die Gegend.

Kurz bevor es dann wieder ins Tal ging haben wir natürlich noch das Logbuch des Finals signiert und die Überbleibsel der Ruine Ravenstein in Augenschein genommen. Viel war zwar nicht zu sehen, aber der Ausblick von hier oben ist traumhaft schön.

Obere Roggenmühle

Schon auf der Anfahrt ist mir das Hinweisschild mit den frischen Forellen an der Oberen Roggenmühle aufgefallen. Also haben wir hier kurzerhand noch eine Mittagspause eingelegt.

Wir wurden nicht enttäuscht. Leckeres Essen zu vernünftigen Preisen. Danach haben wir noch die Forellenzucht, die Alpakas, die Rebhühner und was hier sonst noch alles lebt, begutachtet.

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Hotel zum Goldenen TB

Auf der Heimfahrt gab es dann noch einen kurzen Boxenstopp beim Hotel zum Goldenen TB. Wir haben schon viele TB-Hotels gesehen, aber dieses hier hebt sich von den bisherigen schon ab.

Mehr möchte ich gar nicht verraten. Es besteht laut Owner aus 780 Einzelteilen und hat sehr lange gedauert bis es fertig war. Es ist übrigens nicht aus Lego  ;)

Fazit

Ein wirklich schöner Sonntag mit noch tolleren Geocaches. Vor allem die zwei „alten“ Multis haben es uns angetan. Da steckt noch der „Spirit of Geocaching“ drin. Viele behaupten auch ein Geocache braucht nur drei Zutaten: Location, Location, Location. Da kamen wir heute jedenfalls voll auf unsere Kosten.

Eine klare Empfehlung für alle die gerne mal in schöner Landschaft unterwegs sind und ein paar Kilometer zurücklegen wollen.

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